l)a8 Bild dei- Wa5 das Hmsterdamer Runstpublil-sum von Rembrandt verlangte, waren nicht nur seine Künste in Oiniaturformat, sondern es waren lebens- grosZe Bildnisse. Rembrandt wird k)orträtmale1-. Begegnen schon 1631 ver- einzelte s-)orträtS, wahrscheinlich eben die, um des-entwillen der Oaler ver- anlasst wurde, zu den 5itzungen nach Amsterdam zu reisen""), so strömen jetzt, da Rembrandt nicht mehr aus lIeyden geholt werden mußte, sondern sich in Hmsterdam niedergelassen hatte, Hufträge dieser Art auf ihn ein. E)orträtS als llniestücke mit beiden Händen, sogar ganze lebenSgrosze Figuren oder auch leben5grosZe IE)orträtköpfe ohne Hände, die der Künstler meist in 0val rahmt, während die grösseren Stücke ins Viereck gesetzt sind. Jeder, der einmal mit jungen Oalern in der Htelierluft gelebt hat, wird wissen, welcher Segen und Schutz vor einer in der Jugend doppelt reizbaren Sinbildung5l-kraft in der E)orträtaufgabe liegt. Sie zwingt, allen Querspriingen und Lockungen einer unruhigen Phantasie den lJaufpasZ zu Rembrancltwe1-h I I21-. 48, so- 54