Dcisseldorf 1863-1867. rei und ein halbes ]ahr brachte Rettich in 1)üsseidorf zu. Er muß damals hauptsächlich mit Detailstudien beschäftigt get11es(M Nil- VTMI die sorgsältigste 1"iachsorschung hat nur zwei kleine und ein grösseres 6emälde, die sämtlich dem sahre i866 angehören, ermittelt. Aber auch diese befinden sich nicht mehr in dem ursnränglichen Zustand, da sie durch die An- wendung der damals üblichen AssIhaitmalei-ei nachgedunkelt und verdorben sind. Außerdem haben sich noch einige 0elstudien erhalten. im übrigen müssen uns die B-iefe des Künstlers über seine 1)ässeldorser Zeit Ausschluß geben. in regelmäßiger Folge lassen He uns denn auch ein Bild seiner damaligen Entwicklung gewinnen. Auf die Felbstständigkeit, die Rettich im letzten Jahr in 11iünchen aus- gel(ostet hatte, bei-zichtete er seht und begab sich unter die Leitung des Land- sd1aftsmalers Albert Flamm 30), dessen interesse er nach einer ansänglichen Ablehnung durch Vorlage seiner Studien und Sinnen gewann, die klamm -originell und richtig in Auffassung und Anordnung- fand. liettich wollte nun um jeden Preis seine Technik oervollkommnen und lcopierte zunächst Studien von i-"iamm und dann solche non Andreas Ad1enbach, non denen er schrieb, daß -se ,.pi-zs l(os1szerl)rechen machen und zeigen, das; man noch gar keine U,.Iz4,z Hat, mit sich zufrieden zu sein-.