und bedeutend. Das Profit des Kopfes stimmt mit den beiden alten, gemalten Bildnissen des Kaisers, von welchen sieh das eine in einem Gange der alten Münchner Residenz, das andere in dem von Kaiser Ludwig gegründeten Kloster Ettal befindet, durchaus überein, und besonders charakteristisch ist der eigenthümliche Zug der zusammengezogenen Augenbraunen, welcher fiel) auch an unserer in Tafel 15. Abtheilung II. gegebenen Abbildung der Mainzer Sculptur, gleichfalls Kaiser Ludwig, jedoch in jüngeren Jahren vorstelIend, vorfindet. Daß übrigens der Kaiser nicht mit der Krone Karls des Großen und in dem alten Kaiserornate dargestellt ist, kann nicht ausfallen, da dieser Ornat von den Kaiserin nur bei einer Gelegenheit, näm- lich- bei ihrer Krönung, getragen wurde, woraus von selbst folgt, daß die verschiedenen deutskhen Kaiser verschiedene kaiserliche Ornaie hatten, wie dieses ja gerade aus den Abbildungen auf ihren Grab- steinen erhellt, von welchen wir, außer Ludwig dem Bayer, nur auf den Grabsiein KaifEk Friedrichs 1lI. im St. Stephans-Dome zu Wien hinweisen wollen, auf welchem dieser Kaiser gleichfalls in einem sehr eigenthümlichen Kaiser-OkUake da;-gesiegt ist, Was die viel erörterte Frage betrifft, wo sich die Gebeine Ludwig des Bayern befinden, fO hat HVfVc1kh Hol)eneicher in einem Aussage in dem vom historischen Vereine zu München 1839 heraus-gegebenen ,,Oberbayerischen 2lrcl)iv" I. Band S. 387 und if. zur Bestätigung der von F. .Hoifstadt im --It1lat1d" Jahrgang 1830 Nr. 162 und 163 ausgesprochenen Be-rmuthung, daß die, bis jeHt noch nirgends aufgefuudenen, Gebeine Kaiser Ludwigs unter dem alten Grabsteine selbst ruhen möchten, folgende Stelle aus den Anna- libus Boicae ge-I1tis par-s ll. 1ib. IV. num. XXlv angeführt: sempek illa (D. Virginia -Jedes) t1ui(lem intet- e1imia sue certain:--.-. cum antiquitatis m-1gniiicentia, ex qui) tempoke Maxi- tailiani Blei-tot-is pignus Maus01aeo absolutissimae tu-tin, sc i