56 Tafel 38. Frauentracht aus dem Ende des Xv. Jahr- HUUVEVk3- aus einem Gemälde der Niederländischen Schule im Städelschen Jnsiitute zu Frankfurt CI- M-, gezeichnet von Wil- helmine Wendelstadt. Diese Figur ist, wie jene, welche auf Tafel 36 dieser Ab- theilung aus demselben Gewölbe genommen ist, 'ohk1e Zweifel auch ein Po:-trait. Den turbanartigen Kopfpulz findet man im XV. und XVI. Jahrhundert sehr häufig in Frankreich und den Nieder- landen, seltner in Deutschland. Die Farben sind? K0PsPUl-? V0U grünem Sammet mit goldner Verzierung, auf beiden Seiten mit weißem Tuch umschlungen, welches auch um das Kinn cäUfks Das Kleid ist helIblau mit geschmackvolIen VerzseMgEv- welche durch Gocdfäden gebildet wec- den; die Umscl)läge at! den AttMeln grün, die Borten um den Hals Gold mit weißen Perlen. Der Mantel ist grün mit brau- nem kurzhaarigen Pelz 9Efükk-Ort und ausgefchlagen. Der Knabe trägt ein helIblaueH Gewand mit violetter Schattirung. 11 Tafel 39. Kaiser LUVWkg der Becher, nach dem alten Grabsteine in der FWUeUkFVThe ZU München, gezeichnet von F. Hoffstade. Der alte, d. h. etwa I00 Jahre nach dem Tode des Kaisers gesetz-te, Grnbstein befindet W) in dem von Churfürst Marimilian I. von Bayern seinem kaiserlichen Ahnherrn im Jahre 1622 aus Marmor und Erz- nach Peter CaUdiD,s Zeichnung errichteten Monu- mente, durch dessen kleine ovale -OsffUungen der Zeichner hinein- kriechen und die Zeichnung Auf dem Grabsteine selbst aufnehmen mußte, was nur in theils liege11dOV- theils knieeuder und gebückter Stellung möglich war. Eine Copie nnd) dieser von F. Hoffsiadt TM Jahre 1830 aufgenommenen ZeithI1UUg isk zwar bereits der im Jahre IS?-9 zu München erschienenen Beschreibung der ,,Metro-