124 Bade- allgemeiner, aE- M- F glaubt. Schon im 12. Jahkh. A, stifteten inildthätige Persoi1enso- Tit-OF-Hi. genannte Seelenbäder d.h. Frei- -A-Hex, M - U -F -X bader sur die Armen. DieReichen - N V -J X . ließen sitt) zu Haus ein Bad W Bd) G herrichten, ,,darin er etwa mit II H 'seinem Weibe oder sonsten einem -,HF U guten Freunde siHet und ein - O-se H Kändele drei, vier Wein neben " s - isten St bI -I t" L J F- g, rau .e n an- eere XX.Jp N Ein solches mit allem Luxus L. A ausgestattetes Bad im Freien F- , . wird uns iin ,,Wigamur" (Epos . , is - ges is-f. beghrdic- en: in iie einerne a e- iMnlitlinl1. .-iinisiI-I, ff' - , 7 D- M- - wanfne.wurdi das Wasser durch f1-4- )-ks zwei silberne Rohren geleitet, s, g- J? J IV U J I-As deren eine das kalte, die andere Fig. 98. Ritter im Bad; aus einer Handschrift des U. Jahrh. das warme zufTPrte' Der Brun- w "t D cl (C0IIk0Ss- IX- 12)- Die -Ki1"L"I)E11VükeV. Verboten Art umgeben, Us-A- deU 9EME!Uil1MCI1 GEbMUc) dVV BEIDE YOU An einem goldenen Draht waren Rosen und Wein- baden Gefc)lechteVUs Aber das Bad War WILL reben über den Brunnen gezogen nnd Vögel nur erlaubt, sondern sogar geboten; für die Laien sangen in den 5;wejqm, As; 2sjgamUk der Z- V- zur VVVbM"ikJ1UA Vor del! I)VhCI1 FEfkeI! Ritter mit dem Adler,.sein Gewand abgelegt, da J kamen zwei schön und ritterlich gekleidete Frauen, ! ,,sFiiies bade--s hatten sie sinke, , k X T z mit treu beiden henden weis X.J ward er gerieben und gezwagi-n, , -T - ein badlach ward bargen-agen", O'e"-L und er dann in ein Bett gebracht, wo Kiiniinerer 3:z( z ihm beim Ankleiden halfen. (Das auch in den Z Badestuben stattfiiidende Zwagen war die Kopf- u, " Haarwäsche.) S. auch Badestube. (Fig. 98, zu H W Hi- M ji obiger Schilderung passend, U. Fig. 99, ein Mann u. . it -H. (.Ys.f HsHip W W H www; eine Dame im genieinsanien Bad, sind beide nach Fig. 99. Mann 1iiid Dame im Bad. der WigdekgchUkt, s. Taufe. (Paciau(1. de Sack. Christ. baI11eis). Die Kate- 1n., n., ihumenen mußten sichqvor der Taufe baden (S. lat., sranz. ba(1e1aiI"e, In., englisch baiic1eIaire Aug. einst. I-IV. -S. Zeno. Vero1i.Invitat-. ad (Wafs.), eine kurze, breite, säbelartig gekrümmte f0nt.. wozu sogar ein .beson.derer b-ilnoat0r Hiebwasse; vgl. d. Art. 1)aseliir(1. angestellt War- ZU den c1kUVgIic) U0kSeiThkkS- Bildt-.ll hat als Patron den Heil. Petrus; s. benen Bädern der Kleriker baute z. B. Konstan- d. Art. Apostel. tin ein Bad bei der Apostelkirche in Koiistanti- Bader, m., frz. baigneur, etuviste, In.; engl. nopel (Euseb. I-list. ecel. IV. 59). Die PäPste batl1-1ceeper, cnpper. Ursprünglich hieß Bader Hadrian.I., Damasus 2c. sorgten ebenfalls dafür, Derjenige, der ein Bad nahm; der Wundarzt .und Kaiser Theodosiiis ertheilte diesen Bädern aber, der außer dem Barbieren auch das Schröpfen das Asylrecht. Auch an.Friedhöfen errirhtete man und Baden betreiben durfte, hieß Bademeister, solche Bader. Der heilige Agnellus von Neapel Stübner, Stubrer, in Niedersachsen Badftäver, (7s JAk)kh.-) befahl- dAß alle Priester z-u gewissen Stöver. Schon gegen das Ende des Mittelalters Stunden sich baden sollten, iind stiftete ein Kapital, aber wurde der Badende Badegaft, der Wundarzt vFn i-oelcheni zu Ostern und Weihnachten Seife Bader genannt. Sein Etablissement hieß Bade:-ei, fU1J Wie Bader tMgefChUffk Wurde- l-S-J b) Im s. Badestube 1. Da diese Anstalten meist in einer M1.tteIUlter-war das Baden zwar nicht so alIge- Gasse vereinigt waren, so giebt es noch hier nnd mein verbreitet, als bei den Roniern, aber dennoch da, z. B. in Dresden, eine Badergasse.-