darstellen. Man ersteigt das Glockengefchoß auf einer im Norden aufgebauten Wendel- treppe, vermittels der man noch unter Dach über das Tonnengewölbe des Ehorquadrats gelangt. Eine Sakristei war nicht gefordert. Die Decke des Langhauses ist als Flach- tonne gedacht. Zur notdürftigen Erhellung des Rau1nes unter der Weftempore sind vier Lichtschlitze angelegt. Eine andere Reihe von Formen der Erweiterung hat Ludwig Arntg, im Jahrgange .1895 der ,,Zeitschrift für christliche Kunst" behandelt. Bemerkenswert ist auch die Erweiterung der dadurch malerisch entwickelten eVangelishen Kirche der Stadt Fröndenberg, deren Gruudriß und Aufriß nach den ,,Bau- und Knnstdenkmälern West- falens"2 in den Abbildungen 25 und 26 dargestellt sind. Schwierigkeiten entstehen wohl durch die übermäßige Länge des Chores gegenüber dem L-anghause. In solchem Falle ist der Chor, wie in den Do1nen von Cammin, Spalte 3s3 ff. mit zwölf in Abbild1mge11 darge-stellten Beispielen Verlag in Düsseldorf. Kreis Siegen von A. Ludorff- Mi"1t1fter ls0-T, S. 31. L. Schwann