oder gewunden machen, und daran so viele Ecken brauchen als man will, gleich wie vorhin mit den Säulen angezeigt war. Solche Dinge haben die Alten Piramides genannt. Solches hab ich hier- Vor ausgerissen. So diese Kegel in rechtem Maaß auf die vorher angezeigten Säulen geseHt werden, so zeigen sie einen Corpus eines Turmes an. Doch soll man danach die Zierraten daran legen. Es sind dreierlei Kegel zu machen. Der erste ist der, der seine Spitze mitten über dem Fuß erhoben habe. Der andere so, daß seine Spitze über des Fußes Rand siehe. Also gewinnt der Kegel unten am Fuß an einem Ort einen rechten Winkel. Der dritte wird so gemacht, daß seine Spitze oben über den Fuß hinaus hänge; wie das hier Z ausgerissen ist. " o ich vorn mit den Säulen angefangen habe, will ich ein S wenig weiter davon schreiben. Auf gar mancherlei Weise mögen die Säulen gemacht werden; und je nach dem sie tragen sollen, um so viel müssen sie stärker sein. Etliche machen den Säulen Füße und Häupter. Aber bisweilen macht man nur Pfeiler, die auf dem Grund stehen; und in der Höhe teilt man ihre Teile aus zu den Bögen der Gewölbe. Oder man läßt den 5pfeiler vorsireichen und ohne 8ierrat die Bögen darein laufen. Wie Ach denn das be- gibt, daß etwa ein Stab in eine Hohlkehle und eine Widerlagslinie durch die andere schleuft. Wer dem recht thut, dem sieht es fremd und werklich aus, wie das die kunskreichen Bauleute wohl wissen. In solche Pfeiler mag auch mancherlei Verkehrung der F;)ohlkehlen, Stäbe, Fafen, Ecken und Winkel gebraucht werden. Aber diese Dinge müssen im Grunde ordentlich ausgerissen und danach auf- gezogen werden. Es mögen vier Pfeiler gegeneinander gesetzt werden von einer Größe, und ein jeder sonder Zierrat im Grunde. 84