bD auf Silikatfarbengkund: K allefarb enanst r i eh e werden kaum ausgeführt, da sie nicht so haltbar werden wie auf PuZgrund, infolge der fehlenden, unmittelbaren Verbindung mit dem Putz. Leims. Kaseins u. E.mulsiongfarbenanstriche können unbedenklich ausgeführt werden, wenn nicht die Gn1ulsionSfarben stärkes ten Oelgehalt haben, der auf Wasserglas zur Verseifung führt. Oels und Lacksarbenanstriche sind auf Silikatgrund nicht auSsiihrbar, da sie verseisen. Bei Besrhriftung einer Silileatfläche mit Buchstaben in Oelfarbe, ist vorherige Isolierung des Silikatgrundeg mittels einer Schellaclelösung notwendig. Leims, Kaseins und Gmulfionsfarbengrund: diese Anftriche stets reftloS abgewafchen werden sollen. ist gewaschenen Fläche jeder neue Anstrich möglich. ed a u f Da auf der dJ auf Oels und Laekfarbengrund: Die Anstrikhe mit wäfferigen Bindemitteln CKalks, Silikats. Leims, Kaseins und EmulsionganstricheJ werden in der Regel auf Oelfarbens grund nicht ausgeführt, da die notwendigen Vorarbeiten Entfernung der alten Oelfarbenanftriche1 in keinem Verhältnis steht zu dem im Vers hältnig zu Oelfarbe nur geringen Wert dieser Anstriche. Auf Oels oder Lackfarben wird in der Regel nur in der gleichen Technik erneuert. Lafuriechnik. 17. Im Gegensatz zum Deckanstrich, der den Anstrichgrund vollkommen oerdec1rt. läßt die aufgestrichene Lasurfarbe den Grund, auf dem sie aufs getragen wird. mehr oder weniger durchscheinen. Lasieren bedeutet also die Behandlung einer Fläche mit einer durchsichtigen Farbe. Der Farbton der Lasur kann der gleiche sein wie der des Grundes Cz.B. braun auf braunJ oder ein anderer Cz.B. rot auf gelbJ. Die Lasur findet Verwendung zur Berschönerung des FarbtonS einer Fläche, da durch die Lasur die Leuehtlkraft der Farbe beträchtlich erhöht wird, ferner zur Grzielung einer Mischfarbe Csiehe Werkstoffs kundeJ, außerdem in der Holz: und Marmormalerei, in der Schablonentechnilk, bei Vergoldungen usw. Die Lasur kann sowohl auf Putz, wie auf Holz und außen. wie innen angewendet werden. Alle Farben lafieren je nach der Ieinheit des oder weniger, wenn sie stark verdünnt aufgestrichen Iarbkörpers werden. Die mehr Vers 155