Pay. Es gibt, je nach der Zusammensetzung des Materials, verschiedene Arten von Mauerpu1z innen und außen. die der Maler kennen muß. Man unterscheidet: ad Gipspux3: CDeclienpuZJ. nur in Snnenräumen. 3usammens set3ung: Löschkalk, Gips und feiner Pugsand zu etwa gleichen Teilen, zuweilen mit einem geringen Zusatz von Leim, der aber nur zu schnelles Abbinden iHartwerdenJ des Gipses verhindern soll. Aussehen: Glatt, fein und weiß. Die Glättung erfolgt durch Filzen cGlattreiben mit filzbeschlagenen ReibebretternD. bJ KalkpuZ oder Kalletnörteln1ird außen und innen vers wendet. 3usammenseZung: Z Teile Sand, 1 Teil Kalie. Aus: sehen: Meist halbrauh, weiszlich grau. Mitunter auch ,,aus dem seinen gepuZttt, d.h. durch KallizusaZ am Schluß des Auftrages mehr geglättet. Mitunter auch künstlich aufgerauht CBesenputz, sogenannte: berappter PutzJ; ej Gemischter Putz CKellerpuzzs außen und innen verwendet. 3usammense3ung: I Teil 3ement, 1 Teil Kalb, Z bis 4 Teile Sand. Aussehen: rauh und mausgrau. di 3etnentpuZ: innen für Dichtungsarbeiten CKeller, Socleel, Fußboden, SäulenJ, außen für Jassaden. Zusammensetzung: 1 Teil 3ement, Z Teile Sand oder Kies. Aussehen: meist hcclbrauh, aber mitunter auch aufgerauht, wie der Kallipu3, dunleelgrau. Die Praxis des Maurergewerbes bringt nicht selten geringe Abs weichungen in der 3usammenseZung der Pu3arten mit sich, meist ist der Gehalt an Sand etwas größer. Von Einfluß auf die Beschaffenheit des PuZes sind auch die verschiedenen Beschaffenheiten des Sandes und auch des Kalks, je nach den Gegenden, in denen sie gefunden werden. Außer den erwähnten Putzarten kommt noch besonders auf dem Lande, der Lehmpuxz vor, der jedoch der Anstrichbehandlung keine bei fonderen Schwierigkeiten bietet. Der Maler hat bei Neubehandlung von Putz vor allem auf drei Eigenschaften zu achten, die feine Arbeit schädlich beeinflussen können: as auf die Troclkenheit oder Jeuchtigkeit des Pages; b1 auf den Siiuregehalt des Pages; es auf die Saugfähigkeit oder Porösität des Pages; di auf die Sauberkeit des Pu3es; es auf die Edenmäfzigkeit der PuZfläche. Die T rocicenheit des Pages ist bei Ksallianstrichen ein Nachteil, bei allen anderen Tetht1kkS1I ist sie dagegen erforderlich. Die I eu chtigs keit begünstigt die Bindung des Kalleanftrichs, kann dagegen bei allen 112