64 Felsen gleich ragt der mächtige Mann em- Wilhelm Bis-marik, wird uns dagegen ein por, auf dessen nJarkige1n Antlitz mit der Mann geschildert, der zuversichtlich und ge- physiognoniisc)en Ahnlichkeit auch ein Ab- lassen ins Leben schaute (Abb. 70). Wenn glanz des väterlichen Ruhmes liegt, an dem auch Krankheit ihre Spuren in der kahlen er mit zu arbeiten berufen war. Aber aus Stirn und selbst in den ungewöhnlich leuch- dem verschlossenen Ernst dieser Züge redet tenden Augen zurückgelassen, haben wir doch die Tragik des Erbes und man wird un- eine fest in sich beruhende Natur vor uns, willkürlich an das Königswort erinnert: deren ausdrucksvollen Zügen der Künstler ,,Wenn solche Köpfe feiern, welch ein Ver- mit außerordentlich feinem T(1stsixm nach- lust für meinen Staat!" (Abb. 71.) Selbst gegangen ist. in der energischen Behandlungsweise des Und zwischen diesen beiden Säulen des Bildes steckt verhaltene Kraftfülle, welche die Bismarckschen Hauses erblicken wir ein edles imposante Wirkung erhöht. In dem Por- Frauenbild, die Schwester des Alt-Reichs- tritt des frühverstorbenen Bruders, Grafen kanzlers," Frau von Arnim -Kröchlendorf