großen Vase zwischen ihm und Maria stehen. Während die florentiner Maler in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts sich daran machten, die Szene der Annunziazione weiter oder intimer auszudeuten man denke an Leonardos Bild in den Uffizien D, hielt Andrea die Szene in der einfachen Darstellung fest, wie sie kirchlicher, aber auch eins suchet für den Plastiker und namentlich für den Ofen geeigneter war. Wenn Andrea hier mit der Regie möglichst sparsam verfährt, so bietet er bei der offenen Szene, die sich im Freien abfpielt, dagegen viel Detail. So führt er z. B. in Abb. 114. Andrea della Robbia: Nach einer Originalphotvgraphie vor Kreuzigung. Arezzo, Gebt. Alinari in Florenz. Cattedrale. c8u Seite 108. dem durch Piaster dreigeteilten Altar der Portiuncula in Assisi CAbb. 108J in der Mitte die Krönung Marias in den Wolken in reinem BlauiWeiß vor; seitlich dagegen fk0ff1SVt er zwei Landschaftsbilder CFranz, Stigmatisation und Hieronymus BußeJ sehr reichlich aus. In diesen Landschaften ist Ghibertis Vorbild deutlich. A11drea hat sich von dieser Nachahmung des gemalten Bildes und Brouzereliefs später aber doch wieder befreit und sich einen eigenen empyräis chen Stil gebildet, den er der sienesischen und umbrischen, nicht aber der florentiner Kunst entnahm. Beim Altar der Osservanza bei Siena CAbb. 109J, der etwa in die achtziger Jahre gehört, ist