Domenico Ghirlandajo. bildet des Altarwerks bewahrt werden CAbb. 63J, finden die in der Anbetung der Könige in den Jnnoeenti verkörperten Ideen den leHten Ausdruck und die reinste Ver: klärung. Maria, die sich bis dahin mit dem Thron irdischer Könige begnügen mußte, ist in dieser vollendet schönen Komposition zum erstenmal der Erde entrückt, und die Heiligen zu ihren Füßen Sankt Michael, Dominicus, Johannes der Täufer, Johannes der Evangelist erscheinen mehr als je als Vermittler zwischen der Himmelskönigin und der anbetenden Menge. Von Luft und Licht umflossen, schwebt sie mit dem Kinde, das sie mütterlich nährt, in der von Seraphim: köpfen umkränzten Mandorla mitten in der heiteren Landschaft, eine Vision von unaus: sprechlich poetischem Zauber, aus welcher es uns wie eine Erhörung der Dichterworte entgegenweht: Höchste Herrscherin der Welt, Lasse mich im blauen Ausgespannten Himmelszelt Dein Geheimnis schauen1 Ghirlandajo konnte als Freskomaler nichts Größeres leisten, wie die Chormale: reien von Santa Maria Novella; in seinen Madonnenbildern, in denen sich auch bei ihm die folgerichtige Entwickelung seiner künst: lerischen Individualität aufs klarste äußert, hat er in den Bildern in den Jnnocenti und in München, ebenfalls sein Schönheits: ideal erreicht. So starb er für seinen Nachruhm zur rechten Zeit, und wie im Leben, so ist er auch im Sterben glücklicher gewesen, als so viele Florentiner Künstler im Quattrocento, welche die Vereinsa1nung des Alters oft schmerzlich empfunden, in Manierismus verfielen und sich von jün: geren Kunstgenossen überflügelt sahen. In Santa Maria Novelle, dort wo er sich selbst ein nnvergängliches Ruhmesdenk: mal geseHt hat, fand er sein Grab. Domenicos bürgerliches Ansehen und künstlerischer Ruhm übertrug sich auf seinen Erstgeborenen Ridolfo, durch dessen fünfzehn Söhne dem Geschlecht der Ghirlandajos auch für die folgenden Jahrhunderte ein fröhliches Fortbestehen gesichert worden ist. 1Berzeirl;11Zs der bVsPWrIJenen Werke TBnmenirn Cöhirlandajog. 5Krrlin. CSchule.s Auferstehung Christi. Florenz. Ognisanti. Das leHte Abendmahl. Der heilige Hieronymus. Kloster von Sau Marco. CSchule.J Das legte Abendmahl. Kapelle Sasseti in S. Trinitä. Fresken. Uffizien. Throneude Madonna. Anbetung der Könige. Akademie. Thronende Madonna. Anbetung der Hirten. Palazzo Pitti. CSchule.J Anbetung der Könige. Kirche der Jnnocenti. Anbetung der Könige. Santa Maria Novella. Fresken. Palazzo Vecchio. Der heilige Zenobius. Römische Helden. S. Gimigncmo. Kollegiatkirche. Freskens cyklus aus dem Leben der h. Fina. Kapelle von S. Giovanni. Verküns digung. scondon. Mr. Robert Benson. Francesco Sasseti und sein Sohn. Extra. Dom. Throuende Madonna. Miin11Jen. Pinakothek. Madonna in der Glorie. Flügelbilder. Plutus. Municipalmuseum. Krönung Marias. Paris. Louvre. Porträt eines alten Mannes mit feinem Enkel. Hei1nsuchung. Pisa. S. Anna. Thro11ende Madonna. Rom. Vatikan. Sixtinische Kapelle. Fresken: Papstporträts. Berufung der ersten Jünger. I. II III. 1lnhalkgübers1rIJk. Seite Die Jugendentwickelung. Die Fresken in Sau Gimignano. Das Abendmahl in Ognis santi. Die Freskeu in der Sixtinischen Kapelle Z Die Fresken im Palazzo Vecchio und in der Kapelle Sasseti. Mado11nenbilder 21 Der Freskencyklus in Santa Maria NovelIa 40 .H;DO CEOss