Benjamin Vautier. 5 bildete er sich in der Zeichenakade1nie des seiner ferneren Ausbildung, für die ihr Masse Rath und nahm dort regelmäßig am Genf nichts mehr zu bieten schien, um Rat Abendakt teil. Dadurch kam er allmählich zu fragen. Nach Paris, das für die fran- mit den Künstlerkreisen Genfs in Berüh- zösischen Schweizer damals wie noch heute rang. Er lernte durch die ihm wohlwol- die hohe Schule der Kunst war, durfte und lenden Kunsthändler den Landschaftsmaler wollte er nicht gehen, weil sein Vater ihm Diday, seinen berühmten Schüler Calame, einen Aufenthalt in dem verderbten Paris den Geschichtsmaler Lugardon, einen Schüler streng verboten hatte, und so riet ihm van der Franzosen Gros und Jngres, nnd den Muyden, es mit München oder besser noch Geschichtsmaler Joseph Hornung kennen. 1nit Düsseldorf zu versuchen. Vautier ent- Von diesen bewegte sich aber nur lehterer schied sich für das leHtere und zog 185() auf einem Gebiet der Malerei, das dem- nach der Musenstadt am Rhein, wo sich um jenigen verwandt ist, auf dem Vautier diese Zeit bereits ein von der Akade1nie un- später seinen Ruhm begründete. Bevor sich abhängiges, reich bl"iihendes Künstlerleben Hornung ganz der Geschichtsmalerei zu- entwickelt hatte. Aber für Vautier war wendete, hatte er eine Reihe von Genre- damals die Akademie noch das einzig er- bildern aus dem savoyischen Volksleben ge- strebenswerte Ziel. ,,Sein erstes Debut malt, die wegen ihrer für die damalige war aber, wie Pecht nach den Mitteilungen Zeit realistischen Auffassung und wegen des Künstlers erzählt, nichts weniger als ihres gesunden Hu1nors seinen Namen auch aufmunternd. Er hatte eine Anzahl, wie über die Grenzen der Schweiz hinaus be- er glaubte, nicht ganz schleihter, aber nach kannt machten. Vielleicht hat der Anblick der französischen, viel verständigeren Art dieser Bilder auf die spätere Entwicklung statt mit Kreuzstrichlagen und vorzugsweiser Vautiers mit eingewirkt. Ausbildung des Kontours in einfacher und Der junge Mann hatte mit seinen Ar- energischer Flächenbehandlung mit genauem beiten so viel Glück, daß er sich schon Rath zWejähVkgeV Tk)ätkgkeit als Emailmaler von seinem Lehr- T- meister für 1200 Franks los- kaufen und sich ganz seiner Kunst 3s"s? I widmen konnte. Um zunächst - -T Malen zu lernen- trat er in das il -E Atelier des obenerwähnten Lu- 7 " gardon, hielt sich darin aber nicht . " E J XT;"J" Ja XX, - lange auf und malte dann noch 7 etwa zwei Jahre in Genf auf : "IY7"" eigene Faust weiter. Um diese I? Zeit war der geistvolle, aus F ; Lausanne gebürtige Genremaler H, Jaeques Alfred van Muyden Eis nach .längerem Aufenthalt in Rom H. ;1tedie 1KünstleZkrecilfes Genfs ge- C U- no er ur eine emiit- E- Use " und anmutsvollen Bilderg aus - dem J.-iimischea Vk-rksrabcu bald II- allgemeine Aufmerksamkeit erregte. ; Sein ganzes künstlerisches Wesen, besonders sein feingestimmtes, an- J genehmes, wenn auch etwas mattes , ZU Kolorit übte auf den ihm geistig H verwandten jungen Vautier eine Z starke Aazich1mgs-kraft aus, und ! so wandte sich dieser vertrauens- " " voll an Ihn- Um ihn Wegen Abs-.2. StudieausHekkisch:ied.