96 Giovanni Battifta Tiepolo. lassen. Jn Würzburg waren ihm Georg war die specifisch venezianische Renaissance- Anton Urlaub, Ehristof Fafel aus Ochsen: bewegung in ihrem letzten barocken Aus- furt, der sogar mit nach Venedig ging, läufer nach nochmaligem hellen Aufglänzen Johann Zick aus Ottobeuren gefolgt, aber endgültig abgeschlossen, und bald sank auch ohne nennenswerte Resultate. In Venedig der überlebte Staat mit seiner ohnmächtigen selbst setzte nur Do1nenico, der ganz in Gesellschaft in sich zusammen. Und doch sollte der Art des Vaters weniges schuf und noch Venedig noch mit einem glänzenden Vertreter als Urheber einer sehr liederlich behandelten an der neuen, im natureinfachen Adel der Radierungsfolge,s der ,,Flucht nach Agyp- Antike einen Univerfalstil suchenden Kunst ten," bekannt geworden ist, die Schule beteiligt sein, denn der bei Tiepolos Tode fort und starb erst 1804. Mit Tiepolo, dreizehn Jahre alte Canova stammt ganz ,,de1n legten Venezianer großen Stil-3," ans der Nähe der Lagunenstadt her! BenuZte litterarische Quellen: Dr. F. F. Leitschuh, Giov. Batt. Tiepolo. P. G. Molmenti, Die Venezianer. Deutsch Würzburg 1896. von M. Bernhardi. Hamburg 1886. G.18l.U1-bani de Ghelt01", Tiep0l0 e la sua La vHh v,I1mm,am venezia 1880 Famiglja. Venezia 1879. T " " V J. E. Wessely in Dohmes Kunst und Künstler J. But(-khardt, Der Cicerone, ediert von W. desMittclalters und derNeuzeit. Leipzig 1877. Bode. 4. Auflage. Leipzig 1893.