Eduard Gebhardt. Ausdrucks und in der Tiefe der Eharaks teristik, ohne darüber an jener Naivetät der Auffassung zu verlieren, die uns die Scjöpfungen jener alten Meister so köstlich Physiognon1ifche nur angedeutet oder in einer starren Maske stecken geblieben ist. Bei Gebs hardt lebt jede Gestalt, auch die entfernteste im Hintergrunde, ihr eigenes Leben. Aus Bergpredigt macht. Wie hoch wir diese auch schätzen, so ist doch nicht zu verkennen, daß sie nur den Hauptfiguren eine stärkere Jndividnalis siernng mitgegeben haben, daß aber beider fast verwirrenden Fülle der Nebenfigurcn das Roscnberg, von Gel1hardt. einer jeden blickt uns die Natur unmittelss bar entgegen. Dabei findet man nur wenig von jener gesuchten Altertii1nelei, die man in der Kunstsprache ,,ArchaismusU nennt. In den Figuren des Vordergrundes ist s1