hindert, Uebel zu sehen, denen abzuhelfen sie noch nicht bereit sind. Bisher: aber es fehlt nicht an Zeichen, dass sie eines Tages nicht mehr das Gefühl ems pfinden werden, und es ist für alle wahren Künstler und alle Menschen, die das Leben, mag es auch die Unruhe sein, mehr lieben als den Tod, mag er auch der frieden sein, Pflicht geworden, die Welt aus dieser 5icherss heit aufzuriitteln und Gebildete wie TInges bildete zur CInzufriedenheit und zum Kampf aufzustacheln. Darum will ich sagen, dass der Gegensatz zwischen alter und neuer Kunst, der allges meinen Schönheit der menschlichen Tlohs nungen, wie sie gestaltet waren und deren allgemein er Hässlichleeit, wie sie gestaltet sin d , von höchster Bedeutung für die civilisation ist, und dass er viel ausdrückt; es offenbart sich darin nichts weniger als eine blinde Roheit, die die Kunst wenigstens zerstören wird, was sonst sie auch am Leben lasfen mag: LieWKunst ist nicht gesund, sie lebt sosl gar kaum; sie ist auf dem falschen TTlege,T und ,,wennsie auf diesem Wege bleibt, gehtI s.ieraseh ihrem Tod entgegen. Nun werden Sie vielleicht sagen, dass, indem ich behaupte, dass die allgemeine Haltung der Gebildeten den Künsten gegenüber ein schwaches Gutheissen ihres ungesunden Zu. standes ist, ich zugebe, dass gebildete Leute sich im allgemeinen nicht um die Künste 7 I