Franz Stark. es genügt ihm dazu nicht schon der Akt für sich, sondern es soll der bewegte nackte Mensch sein. Ohne Anlehnung an die Antike ist dies nicht möglich, und daraus entspringt wohl der archaistischeU Eindruck, den manche von Stucks schen Arbeiten dieser Akt em: Psctngen. Doch ist es unrecht, diese Art archaistisCh zu nennen. Man darf sie griechisch heißen und das ist dann freilich das höthste Lob, was man ihr spen: den kann. Ist IF III Daß Stuck nicht mit solcher Höhe begann, begreift sich. Das Schwerste der Kunst fällt keinem Anfänger in den Schoß. Man sehe sich die hier gegebenen Und nach der Zeitfolge ihrer Entstehung angeordneten Ab: bildnngen solcher Wege einmal aufmerksam darauf hin an, wie aus dem ausgezogeuen Aktmodell Mehr und mehr der nacktschöne Mensch wird. Es ist lehrreich und erfreuliG. Man vergesse dabei aber nicht, auch den bei: gegebenen Aktstudien einige Auf: Uierksamkeit zu schenken. Es sind hier aus einer gewaltigen Fülle UF1v wenige Proben gegeben die Mappen des Künstlers sind Voll davon. Er kann sich nicht genug thun im Aktzeichnen, denn, Wenn das auch ein Notbehels ist an Stelle des freien Studiums der Nacktheit, wie es den Alten bSfchieden war, so ist es doch eben darum um so nötiger, denn nur.der Künstler, der das Akt: Modell gewissermaßen auswendig lernt, vermag es zur höheren Feier der reinen Schönheit zu uberwinden. Nur das heißeste Bemühen um die Realität ver: hUft zur wahren Fieiheit des Schaffens, berechtigt eigent: TUTTI erst dazu.