UE E s IIII CCCCCCCCCCCCC OE1 farbige Erscheinung umgeseht. Diese Art der Konzeption ist überhaupt das Ent: scheidende für Vöcklins Wesen. Für jeden, der diesem näher gekommen ist, er: scheint es doch als ein gar zu ärmliches Unterfangen, wenn jetzt so oft über Böcklins ,,literarische NeigungenU in geringschätzigem Ton gesprochen, es so hin: gestellt wird, als sei er fast mehr Poet als Maler gewesen. Für ihn war das Malenkönnen, die zielbewußte Anwendung der malerischen Ausdrucksmittel nur die erste Stufe; die zweite war dann die Vermittlung eines Natureindruiks, eines künstlerischen nicht anekdotischenl Gedankens durch jene technische Fertigkeit. Es wurde später der Ehrgeiz einer großen Malergruppe, auf der ersten Stufe stehen zu bleiben und sich mit der Malerei an sich zu begnügen. Ein Blick auf die Kunstgeschichte lehrt uns, daß solche Verachtung des Gegenständlichen nur eine Etappe sein und nichts Vleibendes bedeuten kann. In der Schätzung der Nachwelt, von der Mitwelt ganz abgesehen, blieb bis heute keine Kunst bestehen, die nicht auch etwas zu sagen hatte. Jn der Hauptsache sind die Feinde des Gegen: ständlichen doch meist nur die, welche selbst nichts zu sagen wissen und aus dem Mangel einen Grundsatz, aus der Not eine Tugend machen. Man muß nur wissen, NömifdEJe Landicl1aft. cZu Seite 28.J