Tindenschmit5. er gern in der Schenke mit schmucken Dirnen tändelnd fern über Meissonier hinaus, als seine geistreich er: oder rauchend und pokulierend oder beim lustigen Tanze fundenen und nicht selten von dramatischem Jnteresse er; in der Art von Teniers, aber mit eindringlicherer Cha: füllten Szenen meist eine größere Anzahl fein und lebendig rakteristik, mit feinerer Abtönung des Kolorits, überhaupt charakterifierter Figuren umfassen. Nachdem er zuerst die flotter und geistreicher darstellt. Ihm wie den meisten Bauakademie in Perlin besucht, widmete ersieh in München Münchener Künstlern, welche sich durch das Studium auf der Akadem1e und dann unter Raupps Leitung der der alten Niederländer gebildet haben, ist uachzuriihmen, Malerei. Durch den Krieg von 1870 und 1871, den er daß sie ihre Vorbilder hinsichtlich mitmachte, wurden seine Studien der Erfassung des geistigen Elements unterbrochen, und erst seit 1873 weit übertreffen und so trotz aller F ; konnte er sich ungestört der küuste Nachahmung des Außerlichen einen lerischen Produktion widmen, deren Fortschritt über jene hinaus be: z,ksi;7 Erzeugnisse CDer Befehl, Gemütlirhe zeichnen. Max Todt ist erst ver: ,,vs Unterhaltung,DieVorlesung,Flöten: hiiltuißmeiß spat in den Kreis der spielen Vor der AUdieUz. Im Atelier. Münchener Schule getreten. Im Hiutertreppen:Politik, Aufhebung Jahre 1847 zu Paderborn geboren, H R einer GeheimdruckereiJ sieh durch bildete er sich zuerst auf der Akaden1ie , eine immer steigende technische Voll: zu Düsseldorf und wurde dann endung auszeichneten und auf denen Privatschüler von W. Sohn. Jn Personen aus den höheren Ständen Xi.JxssXJ Es, C Folge der Strapazen im Kriege von sC977:f5Yl ebenso treffend charakterisiert waren, 1870, zu welchem er sich als Frei: , III wie die Typen aus der Bürger: williger stellte, wurde er auf das , welt und der Domestikenstube. KMUkEUl0gCV gEW0VfeU, das ihn , Es ; Eine vereinzelte Stellung unter mehrere Jahre lang fesselte. 1877 s;C . F den Münchener Malern nimmt siedelte er nach München über, und ff Rudolf Hirth du Frenes , . i sen dort begann erst die kunstleusche F, X H, welcher die scharf umrissenen, un. Thätigkeit, der wir seine kecken sit : X, XX J gemein beweglichen, aber meist hart Soldatenbildchen verdanken. ssAuch 7I. F l ; und bizarr kolorierten Figuren seiner Wilhelm Velten kultiviert in seinen l I GeI1keVikdeV 0Us dem Leben der kleinen, lebendig gezeichneten Reiter: X Je; fMUzöskfEheU. beIgifEheU Und h0lIä11: bildern das militärische Genre des dischen Nordseestrand:Bewohner bis: 17. und 18. Jahrhunderts. Husaren Alter Mann, Andre Von Harburger. weilen auch mit der Feiuheit eines aiis dem MarsChe, Soldaten des dreißigjährigen Krieges, Kleinmalers durchführt. Während seine Auffassung ab und die im Quartier mit Mädchen schäkern und sichs beim zu unter französischen Einfluß gerät CCrevettenfischer am Tranke wohl sein lassen, Marketender, Pferdemiirkte und Strande, Matrosenfrauen ans Boulogne:sur:MerJ, ent: Pferde auf der Weide sind die Hauptmotive seiner auch in faltet er auf seinen liebenswürdigen Darstellungen des der Farbe lebhaften Genrestücke. Karl Seiler Cgeb. Kinderlebens jener Strandgegenden cDas Bilderbnch, Rück: 1846 zu WiesbadenJ hält sich vorzugsweise an die le ten kehr aus der S ule, Nach AmerikalJ e tdeutsche Naivetät H Jahrzehnte des vorigen Jahrhunderts, geht aber inso: und echt deutschen Humor.