H 306 gangen nnd , welche man in neueren Zeiten zu den Werken desselben zählt, so kann man sein Werk doch nicht mangels haft nennen; sondern uns ist es nur zu vollständig, da rneh2 me .i2olzschnitte zu Werken DürerIs gcsiempelt werden, woran gar nicht zu denken ist; eben so einige, welche er aus alten schriftlichen Verzeichnissen entnahm, deren Existenz man sehr bezweifeln muß, da man nirgends eine nähere Nachricht darüber findet. V. Zehn Jahre später kam E. G. Schdber mitseinew Werk: Albrecht Düreris Leben, Schriften und Kunstwerke: es wäre dem Verfasser rühmlicher gewesen, wenn dieses Buch 50 Jahre nor Knorr hatte erscheinen können. Denn die vielen darin vorkommenden Fehler wür; den sich leichter entschnldigen lassen. Der VerfaRer hätte sehr wohl gethan, wenn. er sich nur sehr wenig über Ku2 pfersiiche und .L1olzschnitte geilusscrt hätte; und leider machte er diesen Gegenstand zum Hauptzweck seines Buches. Seins eigenen gesammelten Materialien sind sehr unbedeutend und Verwirrt; zum Glück erhielt er noch während des Abdruckcsi die Knorrische Schrift, und dadurch bekam dieser Gegenstand mehr Vollkomn1enheit. Doch verleitete ihn dieß zu mehre, ren Jrrthinnern , und deßwegen werden mehrere Blätter doppelt aufgeführt. Auch hatte Schdber sehr wenige Kennt2 nisTe von der Heiligen: und Profangeschirhte. Im Jahre 177.8 gab Hüsgen sein raisonnirendes Ver; zeichnifi der Dürerischen Kupiskfkkshe heraus; es werden da, tin 100 Originalien deutlich beschrieben, welche shsiematisch geordnet End. Unter diesen sind aberidrey, welche nicht zu dem Werke Düreris gerechnet werden können, nämlich Nr. 1,126. 1704.1740. Die Beschreibungen der Blätter von .Hüsgkk sind sehr deutlich, welches bey einem solchen Werke die Haupt: sache ist. Auch war er der erstes in Deutschland, welches ein solches Verz,eichniß in der Sprache seines.Landes übe: einen Künstler herausgab; daher man füglich die geringer Fehler dieses Werkchens übersehen sollte. Hüsgkn, disk if seinemeBestreben für die Kunst uuermüdet war, dachte seh1