Die Deutsthe unsere Deutsrhen Die Meinung des Publicums. Das Deutsche Unterrichtswefen, der Gegenstand eigenen Stolzes und fremder Bewunderung, zeigt sich wie von einer Schwäche be; fallen. Der Glaube greift um sich, die heutige Erziehung belaste die Schüler mit Überfliissigem und enthalte ihnen Nöthiges vor. Sie würden gezwungen, Dinge in sich aufzunehmen, bei denen die Nothwendigkeit, sie einmal gewußt zu haben, nicht nachgewiesen sei. Ich lasse eine Reihe der Bedenken folgen, die in GespräGen vorgebracht werden. Das Jnteresse für das, was man früher die Humaniora nannte, fehle der jüngeren Generation. Weder Deutsch Sprechen noch Schreiben lehrten unsere Schulen, welchen Namen sie auch trügen, in genügendem Maße. Selbst von den Universitiiten bringe man das nicht mit. Sich im geistigen Leben der eigenen Zeit zurecht zu finden, sei nicht das, worauf unsere Schulen vorbereiteten. Die Knaben seien nicht zu Politikern zu erziehen: an jeden aber trete später einmal die Aufgabe heran, mindestens als Urwähler sich zu be: thätigen: die Geschichte der Griechen und Römer gewähre keine Vorbildung für diese Aufgabe. Die Schulen feierten doch den Sedantag und andere vaterländische Gedenktage: diese könnten nur verstanden werden, wenn den Schülern der historische Zusammen: hang klar sei. Angenommen nun, man wolle Neuere Geschichte künftig breiter vortragen, könne die alte Geschichte dann. im bisherigen