der wahrscheinlich zu ihr gehörte, den man aber unbe2 sonnener Weise verkauft und seht nur durch eine elende Gipscopie erseht und neben ihr aufgestellt hat. Die Ve: uns tritt mit dem linken Fuß trinmphirend auf den Heim der Minerva, um die Stirn trägt sie das Diadem der Juno, um dadurch deutlich zu zeigen, daß sie in dem bekannten Streit um den Preis der Schönheit Beide bes siegt; das stolze, selbsibewußte Gefühl ihres Ueberge1vichts liegt in der ganzen Haltung und Bewegung, wobei über diesen majcstätischen, triumphirenden Leib sich wunderbar die unbefangene, hinreißend siegende Gewalt der Jugend: schöne breitet. Und trog dem, daß man fast vor der Heldin erbebt, fesseln doch ihre verfiihrcrischen, schmeis chelnd weichen Reize, ihre wallende Fülle von zarter Ueppigkeit und durchflutender Grazie, ihre fein empfuns dene weibliche Anmuth so sehr, daß man unwiderstehlieh zu der Triumfatrice hingezogen wird. Ihr Kopf ist ers was zur linken Seite hinab gewandt, die linke Hand hält sie befehlend empor, mit der rechten zeigt sie nach der linken Seite hin; diese Bewegung erklärt sieh aus dem Amor, der dort steht und ihr fragend seinen Pfeil hinhält. Wahrscheinlich ist es der Moment, der sie ihres Sieges versichert und wo sie dem Amor be: ßehlt, dem Paris den versproehenen Lohn zu verschaffen. Der Amor aber ist, so wie er da ist, erbärmlich. Dann ist eine andere Gruppe da, viel kleiner und viel älter, wie mir scheint; dem Styl nach hat sie viel von den Aegineten. Es isi Orest und Elektra, wunder: bar schön, erhaben und weise gedacht und gruppirt. Orest auf dem linken Beine ruhend, das rechte ein wenig spie: lend gebogen, läßt den rechten Arm am Leibe niederhän: 4 M