MenschensthIAgs Der II nackend üben und brauchen. In der Umgegend von Neas pel sieht man Hschönere Leute, aber auch nur Männer, Jünglinge und Kinder Kinder so reizend, daß ich oft in der größten Eile diese und Alles vergessen und wie von einem rafaelischen Madonnenbilde, oder einem plöi;,: Eichen Zauber und Wunder gebannt, minutenlang gestan: den, ja oft darüber Zank nnd Streit bekommen habe, einmal sOgar nicht eher aus meinem unroillkürlichen Ent: zücken aufwachte, als bis man mit Steinen nach mir warf; denn das Volk meint hier gleich, man wolle dem Kinde etwas anthun, oder mache sich lustig über sie oder das Kind. Oft schreien die Kinder auch UND so gibt es immer Mordsvectakel. Die Farbe der Männer und der Marinari, nament: lich ihrer schön geformten Beine, ist eigentlich das Ein: zige, was mich am Menschenschlag in Neapel interessirt hat, denn diese gesättigte, glühende, röthlich braune Fleischs farbe auf dem dunkel krystallklaren, grünblauen Meeress grunde, von der Sonne beschienen, zu sehen, das ist ein Reiz, von dem ich nur in Venedig nnd vor venetianischen Bildern einen Vorschmack empfand. An Gruppen könnte Neapel eine viel reichere Ausbeute gewähren als Rom, denn man sieht unendlich viel mehr und zwar die aller: originellsten Bewegungen und Situationen. Jedoch, so sehr mich dieser Blick in das Leben entziickte, so machte er mir eigentlich Neapel doch fast zum Ekel. Eben weil in Rom die Menschen größtentheils so4adelig schön gebaut .und reinlich und einfach gekleidet sind, schöne ausdrucks: volle Gesichter und mit Einem Wort die Gestalten StV1 haben, so macht sieh die unbedeutendsie Gruppe imPVUTs rend und schön. Hier dagegen sind hcinßg die Gestalten