4 cXLlV. Das Leben der fIorentinischen Maler Von der richtigen Berfahrungsweise ab, daß Benedetto lange Zeit umher schwärmte, der andere fruchtlos der Aus: führung von Mosaikarbeiten nachsann. I Dav1duiid David, der die Liebe Domenicoie3 in hohem Maß be: 3IsIs,I,sI,sJs sessen und ihn.dagegen imLeben und nach dem Tode unge: werth gehalten hatte, Vollendete nach Domenicols V.iUk.ks, .Heimgang, gemeinschaftlich mit Benedetto, seinem Bruder, viele von dessen begonnenen Arbeiten, darunter vornehmlich JnS.M2kiadie Tafel des sHauptaltars in Santa Maria novella, das www heißt die Rückseite, die jetzt dem Chor zugewendet ist. Einige Schüler D,omenicoJs brachten die kleinen Figuren auf der Staffel zum Schluß, nämlich Niecolajo, 2J der unter dem Heiligen Stephan mit vielem Fleiß eine Predigt desselben darskellte, während Fran.cesco Granacci, H .xJacopso del Tedesco4J undsBenedetto die Figuren von S. Antonino dem Erzbischof von Florenz, und S. Catha: rina von Siena II ansführten. Auf einer Tafel fast in der Mitte derselben Kirche malten sie die heilige Lucia nnd den Kopf eines Mdnches, fertigten auch seine Menge an: dere Bilder und Gemälde, die sich in .Hänsetn von Privat: Personen befinden. TO Es ist ungewiß, wer dieser NiccoIajo war. Bottari meint, man könne ihn für den Niceolo Zoccoli halten, der als Schüler Fllips pino LippiIs unter dem Namen Niccolo Cartoni bekannter ist. II Das Leben Grnnacci7s ist III, 2. P. 260. mitgetheilt. O Dieser Jaeopo, ein Schüler Domenieo Ghirlandajoss, wird zu Ende der Biographie dieser Letztern nebst mehrern andern Schülern dessel: den Meisters ausgeführt. O Die hier erwähnten GemäIde, welche den alten hölzernen Altar der Kirche S. Maria Novelle: zierten,. wurden hin: J. I804, Two man den marmornen Altar errichtete, der gegenwärtig,mit dem Bilde von LuigitSabatelli dort zu sehen ist, nach dem Palaste Medici:Tocnas quinei gebracht. Später wurden mehrere derselben, namentlich zwei derskleinern, an den Senator Lueian Ivuonaparte verkauft.