cXl.lV. D A L il der florentinischen Maler R i d V f di D a V i d und B c U d c O G V A U A Obwohl es in gewisTen1 Sinne unmöglich scheint, daß man der Bahn eines trefflichen Meisters unserer Kunst folgen könne, ohne ihmiähnlich zu werden, sehen wir doch oftmals wie Brüder nnd Sdhne seltner Personen. ihnen hierin nicht gleich sind, ja sichdon ihnen gänzlich verschieden zeigen. sOaranYist, glaube.ich,N nicht Schuld daß ihnen versagt wäre mit dem Blute gleiche Geisiesanlagen und Talente zu Erben, sondern ein ander Ding, nämlich zu große Ruhe, Gen1ächl,ichkeit nnd Reichthum lassen sie oft nicht zum Eifer im Lernen nnd zu Geschicklichkeit kommen. Diese Regel sieht indes; bei alledem, nicht fest genug, um zu hin: dem, daß wir nicht bisweilen das Gegentheil sehen. David und Benedetto Ghirlandai H besassen viele Anlagen und hätten sich in Werken der, Kunst als Nachfolger von Domenico, ihretnrBruder, zeigen können, unterließen es jedoch, und wichen nach dessen Tode also 1JDeH David und Bened.etto. und eines Meer angefangenen Werke hat V1ctsari 1l1, 2. P. 261. erwähnt. like