s 1 H: THIS LXXXlI. D U s Leb U des Malen; L U c A S i II so V e 4l7 I i aus Cojstot1a. H O In der ersten Ausgabe beginnt diese Bio.graphie mitHfolgender slschönen Einleitung: ,,Wer mit gutem Naturell geboren ist; bedarf seiner künstlichen Mittel, um ,gltkcllich zu leben, denn er tragt das Ungemach der Welt mit Geduld, und erkennt immer dankbar ge: gen den .f2isnmel die Gnaden, die ihm zu Theil werden. sAber in . denen,stvelehe bösartiger Natur sind, vermag der Neid, welcher je; dem, der arbeitet, den Untergang xbringt, so viel, daß ihnen das, was Andere.hab.en, auch wenn es geringer ist, immer grdker und besser erscheint, als was sie selbst besitzen; daher sind diejenigen sehr unglüeIlich, ,xPelche mehr um das Talent Anderer hochmüthig zu vüberflügeln, als um eigenen Riesens und Gewinnstes willen, ihre Werte zu Stande bringen. Diese Sünde war in der That dem Ema von Seitdem nicht vorzumerken, der immer seine Kunstgenos: sen liebte, und diejenigen, welche zu lernen wünschten, gern unter; wies, wo er mir irgend hoffen konnte, der Kunst selbst nützlich zu sehn. Und so edel war sein Charakter, daß er sieh niemals zu ei; ner Sache hergab, die nicht gerecht und heilig war. Deshalb be; zeigte sich der Himmel, der ihn als einen wahrhaft rechtschasfenen Mann kannte, in seiner Gnade sehr freigebig gegen il2n.ss 2J Das Leben dieses Künstlers ist in eitler eigenen Schrift von Dom. Maria Manni beschrieben, und in der Mailänder Sammlung der H III.