folgt. Daraus erkennt man deutlich, wie das Glück vor: züglich diejenigen als seine Kinder anerkennt, welche ohne eigene Vorzüge von ihm gbhängig sind, denn oftmals werden Menschen durch seine Gunst empor gebrauht, welche durch Verdienste nie bekannt worden wären. Dieß sah man an dem Maler Pinturichio aus Perugia,2J der viele Arg ,LZJJ,J3s;Y,, beiten vollbrachte nnd bei Vielen Menschen Untersiülzung fand, mehrCcne zu jedoch einen weit größern Namen hatte, als seine Werke ver: dienten. Viel Uebung zeigte er bei alledem in Ausführung großer Dinge, nnd hielt immer eine Menge Arbeiter, die . ihm bei seinen Werken Hülfe leisieten.5J Nachdem er in früh: des Fiorenzo di Lorenzo aus Perugia; noch mehr aber gibt sich jenes unsa;uldvol1e, sehnsüehtige, etwas sa;wcichliehe Gefühl in den Werken der nun folgenden Maler kund, und zwar so, daß es bei ihnen habituell. wird und auch in cSharakteren hervortritt, in welchen es weniger am Plane ist. S. Rnmohr Jtai. F. 1l; s1o. ff. Ob Franceseo Francia zu Bologna, welcher dieselbe Richtung zeigt, durch die Werke des Perugino oder durch andere Einflüsse geleitet worden, ist nieht.genan zu bestimmen. Zu bemerken ist auch, daß Lucis Signorelli aus Cortona, seiner Richtung zu Folge, nicytzu diesen Meisterngerechnet werden kann, obgleich er seiner Abkunft nach fast in dasselbe Landesgebiet gehört. Ueber Pius turicehiv vgl. Pascoli Vlies de, Pittoki Fokugini P. 37. Matiotti Letiere pittoisicl1e Pckuzine P. Ins. ff. 0ksiaiRisposto alle letters pZits P. is. kk. Desselben Mcmokie stoklcl1e di Piotko Pe1sugino e de, mai scolskj. RUmoht: Jtal. feil. II. 33o. IT. MO22sm0kls Dellss site e della apart: di Platte V4usmucci F. :17. Z; OrsIni in den .Memokle sto1sic11c di Flecke; Pckugino nennt ihn Bernardino di Betto, weil in der Matrikel des Malercol1es giUmS geschrieben steht; Beknsktlfnus.Beiti, jel est il Pintuticcl1io. Sein Pater hieß nemlich Benedetto. Den Beinalnen Pintus, ricehio soll her von seiner kleinen Statut bekommen haben. Nach IPascoli war er list geboren. S; Orsini sagt: Pinturicchio habe die Malerei um nichts .weiter ges bracht, sondern sey bei dem stehen geblieben, was sein Meister Perugino erreicht hatte. Lanzi dagegen glaubt, er verdiene grdßei M Lob, als ihm Vasari beilegt, nnd führt als Beweis seine Male;