Paolo Romano und Maesiro Mino er. 29 findet daselbst einige lateinische Verse zum Lohe des genannt: ten Papstec3 der durch viele Dinge zeigte, daß er jenen hei: Ifgen Ort sehr in Ehrfurcht halte. VI , IS; Außer den von Pasari angeführten Werken glaubt Dr. Gasse dem PintelIi noch folgende vindiciren zu können: den Cortile des Klosters S. Gregorio hinter der Colonnade von S. Peter czwei osfene Hallen, Bdgen aufiaehtecligen Säulen über einander, neu aber der zweite Stock über der ThüreJ; die mit Waffen, Tro: phcien und dergl. gesehmüclte Thüre links vor dein F2auptthore des Klosters zu Grottaferrata mit der Anfschrist: Julius caki1ina1is 0stiensis; nnd endlich die sehr zierlich gearbeitete Thüre in der Straße, welche von der Kirche Sta Maria sopra Minerva aufs .Capitol führt. Wichtiger aber als diese Angaben ist die Nach: Weisung, daß Pintel1i wahrscheinlich gleich nach dein Tode Sie: MS W. von dein Grafen, nachn1aligem Herzog Federigo Il. von Urbino zum Ausbau seines Pal1astes in Urbino berufen wurde, an welchem der Architekt Lueianns Lauranna aus Slavonien vom Jahr 146s as thcitig gewesen trat. cPergleiehe das Leben des Francesco di Giorgio, Nr.X59. Anmerkung 5.J Hier mag Pintel1i von use bis gegen 1Js91 gearbeitet haben. in welchem letztern Jahre er für den Herzog Giovanni della Rovere die Kirche S. Mai ria della Grazie bei Sinigaglia baute. Ueber das Jahr seines Todes ist nichts bekannt, vielleicht starb er in Urbino, da er in seiner ältern Notiz den Beinamen 1lrbinas führt, also wohl daselbst eingebürgert war. cGahe a. a. O. Seite 859 ff.J .FDer Sthl des Pintelli nähert sieh dem seines Landsmannes Brnnel1eschi und hat noch allerlei Neminiscenzen aus der frühem Spihbogenbauart, z. B. in den Rosen der Fenster, den, Kreuzgewdlben.emit Aus: nahme der Sislina,. welche Spiegelgewdlbe hatJ, den falschen Fat;a: den, zeigt aber im Einzelnen großen Geschmack, besonders in den Ornamenten; auch sind seine Arbeiten besser consiruirt wie die des Bramante, zum Beispiel die Kuppel Von S. Agostino und der Ponte Sisto. Der Sthl des Pallasies von Urbino stimmt mit sei: nen römischen Werken überein, so daß man annehmen könnte, der eigentliche Bau gehdre ihm allein an, nnd Lneianus, von dem Jngenieur Franeesco di Giorgio unterstützt, sey mehr mit den großen Vorarbeiten beschäftigt gE1VEstts. sssgssIjsTssc