20 LlIl. Leben des florentinischen Malers genügen zu lassen. Lorenzo, der nichts erlangen konnte, gedachte Filippo in anderer Weise zu ehren, so weit es mdg; lich sey; als er daher dessen Sohn Filippino nach Rom sandte, dem Cardinal von Napoli eine Capelle zu malen, ließ er ihn seinen Weg über Spoleti nehmen und gab ihm Anftrag, in der Kirche der Madonna, unter der Orgel oberhalb der Sacrlstei, dem Filippo ein Marmorgrabmal zu hatten. Hierbei verwendete Lorenzo hundert Dncaten, die von Nofri Tornaboni, dem Vorsteher der Bank der Medici gezahlt wurden, nnd ließ Messer Agnolo Poliziano folgen: des Epigramn1 dichten, welches, in antiker Schrift auf jenem Grabmal zu lesen ist: , Conc1itus hie ego sum picturae fama Pl1ilippus, Nu1li ignota meist: est gratia mira manus. Artificis potui s1igitis animare co1oreNs; spekataqne animos fa1lero voce diu. IPsa meis stupuit natura expressa Hguris; Meque suis fassa est artihus esse parem. Marmoreo tumulo Mei1ices Laurentius bit: me condicIic: kaute l1umi1i pulvere tectus ersann. Fka.Filippo zeichnete sehr gut, wie in meinersSamm: lang von .Handzeichnungen der berühmtesten Meister zu erkennen ist, vornehmlich an einigen Blättern, auf welchen man die Tafel von Same Spirito und die Capelle von Prato abgebildet sieht. TO J Tcssq1H. TO In der Sammlung der .52andzeicI2nungen zu Florenz findet sich nur eine weibliche Figur von Filippo Lippi. Im vrittlscl;en Museum befinden sich Studien zu Händen und Gewändern von ihm in schwur: set KkSidti mit Weiß aUfgthöhts Passavant, Kunstreise S. 224. An Madonnenbildern des FiliPpo ,Lippisist besonders das Berliner Mut seumLreic;; s. Nr. 1s5. ists. 4k38. 17o des Perzeichniffes; das scydni1e 1e38, welches die Madonna vor dem in Blumen liegenden Sl;ristustind knieend vorstel1t, eine felI7ge .I3andsct;aft mit dichtem Wald und