Frei Filippo Lippks dieser kam nachher bei Saudro Botticello in die Lehre, Welcher dazumal als ein vortrefflicher Meister galt. Der alte Filippo aber wurde in einem Grabmal von rothem und weißem Marmor beigesetzt, welches die Spoles tiner in der Kirche errichten ließen, die er mit Gemälden ZEskh1nückt hatte. Sein Tod ging vielen seiner Freunde nahe, . vornehmlich dem Cosimo von Medici und Pasost Eugen XI, del ihm hatte Dispens geben wollen ; damit er die Lucrezia di Francesco Buti zu seiner rechtmäßigen Frau machen könne. Filippo aber lag nichts daran, dieß zu erlangen, weil er nach seiner Lust und Neigung leben wollte, Während der Herrschaft von,Sirtus IV. gingVLorenzo Von Medici als Gesandter der Florentiner nach Spoleti, um von der dortigen Gemeinde den Leichnam Fra Filippo7s Eisen zu verlangen, den man in Saum Maria del Fiore zu Flog MW renz beisetzen wollte. Er erhielt jedoch zur Antwort: sie tut: behrten mancher Zierden, vornehmlich derjenigen ausgezeich: ter Männer, deßhalb bäten He ihn sie dieses Schmuckes nicht ,zn berauben; in Florenz seh fast Uebersluß an.berüi;mten Männern: dieß möge ihn dahin bewegen sich ohne diesen Fra Diamante ist wenig bekannt; eines beiTudet Ha; in Prato bei .f2ernc Fil. Berti, der heil; .f2ieronvmus, welchem Johannes der Täufer und die heil. Tl,1ckla zur Seite steifen, fast lebe1IsgroHe Figuren. Dies Bild bat viel Ucbereinstimm1mg mit denen des Fikippo,Xnur geht der Farbenton mehr ins Weisgraue und man: gest die letzterem eigenthümciche derbere Auffassung. Ohne Zwei: s fel ist auf manches Werk des Diamante der Name FicippoIs übergegangen. IV Vasari verwechselt hier Papst EugeulV., welcher bis 1447 regierte, mit Paul 1l., welcher von use bis 71 auf dem pckpstcia;en Stuhle saß.s Vielleicht war es Pius11. u458 sey, welcher dem Ficippo Dispens geben wollte. Unter letzterem kann nicht wohl etwas Anderes verikandetx seyn als die Erlaubniß aus dem geisktic1;en Stand zu treten, mithin mußte Filkppo wenigstens Profeß abgei Ums haben. Vergl. Anna. S.