364 Leben des Malen; gemalt, ein Verfahren, in welchem um das Jahr.1250 Cirnas bue den Anfang machte, als er in Gemeinschaft mit.einigen Griechen arbeitete, und welches von Giotto wie von allen beibehalten wurde, deren bis jetzt Erwähnung gesohehen ist; man beharrte bei dieser Methode, obwohl die Künstler erkenn: ten, daß den Temperamalereien eine gewisse Weichheit und Frische fehle, welche geeignet wäre, den 3eichnungen mehr Anmnth, dem Colorit mehr Reiz zu verleihen, wobei sie auch die Leichtigkeit vermißten, die Farben in einander zu vertreis ben, indem bis dahin ,gew.dhniicb war, ,mit,der Spitze des Pinsels kreuzweis zu schrafsiren. II Viele forschten eifrig nach tung dieser Farben geschah, indem man das Gelde und Weiße des Eies, nachdem es tüchtig geschlagen war, mit der Miltb von jungen Feigenschößlingen vermisci;te und mit dieser weichen und elasiiseyen Flüssigkeit sowohl den Grund überging als die mit Wasser geriebe: nen Farben beim Malen anmacl;te. Die Farben mußten Erdfarben seyn. Nur das Blau, welel;es das Eigelb grünlicy färbte, wurde ,1nitLeimiangemacdt,s ipeqhalb nxan,später häufig die Temperas Malerei aus.scl;lieLßli.obLfür Malerei mit Leimfarben gehalten bat. CVergl. cLennino Sennini c.4,I1F ff. Basses Ineroci. c. 2o.j Ueber dassecbeVerfahren bei der Wandmalerei; bevor man begann in Freseo , ,zu malen, vergl. E. Fdrsier Beiträge zur neuen .iIunstgescl;icyte 4sjS.218.qVv v. H H Diese sehra.ffirte Manier nimmt man am. deutlicbsien in den Dir: de,rn7 des.Simabue wahr. Daß Giotto eine ifließendere Farben: ibel1andlung9einIführte,V mit weniger zähen Farben arbeitete, hat sssn;on Or. von Rumohr, demerkkity,gemacbt; auch bei einio.IIJ Sinn I nesern, und wenn ich nicht irre, bei Duccio selbst, findet sich ein mehr breiter und vermalter Austrag, wobei die Farbe pasfoqse.r scheint als bei Giotto, Am rühmen impastirt zeigt Ha; die Tempera in den Gemälden des Matteo di Siena1tvelcbe Lanzi sur Oelgemälde hielt. Dieselbe breitete, nnd pastose Behandlung ist auch der edlnisa;en Schule eigentl;ümIiay. Jedoch wurde in. Italien diessa;rafßk:k Manier nie vdlügsverdrcingt. In den bGemkildenides Gentile da Fabriano zeigt sie sich deutlich, eben so bei den Penezianern Bat: toiommeo Vibarini da Museum cum 147od und cIarko Sri7 MliCu72Ji .