44 des Bildhauers Leben erfahren; deßhalb einschloß er sich nach Florenz zu gehen, und Arezzo zu verlassen, wo er unter Anleitung des Siene: sischen Bildhaners Moceio, welcher, wie anderwärts gesagt ist, II Einiges in Arezzo arbeitete, schon gute, Fortschritte in der Bildhauerkuusi gemacht hatte, obgleich sein Meister nicht für einen sonderlichen Künstler galt. So gelangte Nitrolo Gehe sind nach Florenz, und arbeitete dort mehrere Monate was ihm New zu Händen kam; zum Theil, weil Armuth und Noth ihn drängten, zum Theil, weil mit ihm zugleich einige junge Leute in jener Stadt waren, die sich in gegenseitigem edlem Wetteifer, mit vielem Studium und Fleiß in der Bildhauer:i kunsi übten. Endlich, als Niccolo nach vielen Mühen ein ziemlich guter Bildhauer geworden war, ließen ihn die Werk: AsIzHJ;inJM meisier von Saum Maria del Fiore zwei Statuen für ihren n,nkm von Glockenthurm verfertigen. Diese sind der Domherrenwohnung IJJ9;J:JJia gegenüber, zu beiden, Seiten einiger in späterer Zeit von Donato gearbeiteten Figuren aufgestellt, nnd galten damals, swo man in ganz erhobner Arbeit noch nichts Besseres ge: sehen hatte, für recht gut. J Niccolo verließ wegen der Pest im Jahr 1383 Florenz, und kehrte in seine Vaterstadt zu: krick; dort fand er die Brüderschaft von Santa Marias della Misericordia, deren oben schon gedacht ist, durch Vermächt2 nisse von vielen Personen der Stadt bereichert, welche jenem J heiligen Ort und seinen Bewohnern ihre Ehrfurcht und Dank: barkeit bezeugen wollten, weil die Brüderfchaft, ohne Furcht vor Gefahr, während der ganzen Pesizeit Kranke gepflegt und Todte begraben hatte. Dieses größere Einkommen also veranlaßte sie, die Fac;ade ihres Klosters mit Grausiein V S. das Leben des Verm, Eh. I. S. zu und vokzüglich des Duccio, ebendas. S. sä9. Vergl. Bakdinucci Deo. VI. del. sec.l1. Bd. Fio1s. 1767. Tom. II. pag. MS. s vorhanden. Figuren find now Diese