D C s L b G U des Florentinifchen Malers G i O V A U U d A P D U L ed Obschon dem alten Sprüchworte nicht sonderlich zu trauen ist, daß ein Prasser nie Mangel leide, sondern im Gei gentheile sich bewahrheitet, daß wer nicht geregelt in sei; nein Stande lebt, am Ende aufs Trockene geräth nnd sein Leben elend beschließt: so sieht man dennoch, daß bisweilen das Glück denen geneigter ist, welche ohne Rückhalt verschwens den, als jenen, die wirthschaftlich nnd vorsichtig sind. Weicht endlich die Gunst des Schicksals, so tritt dann oft statt ihrer und statt der schlechten Verwaltung der Menschen, sehr gelegen der Tod ein, gerade in dem Augenblicke, wo solche Leute mit vielem Kummer einsehen würden, was für ein elend Ding es sey, in der Jugend alles durchgebracht zu haben, nnd im Alter ärmlich zu darben nnd liOh zu plagen. Dieß würde Giovanni von Sau Stefano a Ponte aus Florenz erfahren haben, wenn nicht, nachdem er sein vätetliches Vermögen sammt einigen Erbschaften, die ihm unerwarteF zugefallen waren, und vielem Gelde, das er sich mehr durch Glück als durch Verdienft empor: ben, verbraucht hatte, zugleich mit dem Verlust all seines Glis tes auch das Ende seines Lebens. gekommen wäre. Er war