O des Florentinischen Winters T V M M U s By S c Ua U UT G i VI t U o0 Wenn die Künste der Zeichnung in Wettstreit geras,s then, wenn ihre Meißen, streben sich vor einander her: vorzuthun, und die vorzüglichiien Talente sorgfältig siui diren und sich üben, finden sie jeden Tag neue Dinge, den mannichfaltigen Wünschen der Menschen zu genügen. Und um jetzt insbesondere von der Malerei zu reden, so bringen Einige düsiere, wunderbare Werke zum Borscheine, zeigen, wie schwer dieß zu vollbringen seh, und geben die Klar; heit ihres Verstandes im Dunkel zu erkennen; Andere wiederum arbeiten weich und zart, weil ihnen scheint, dieß müsse den Augen derer, welche es betrachten angenehmer sehn, nnd da diese Manier mehr Rundung hat, lockt sie auch leicht den grdßeru Theil der Menschen an sich. Noch andere endlich, die in über: einsiimmendem Tone malen nnd die blendenden Farben mildern, indem sie Licht nnd Schatten am rechten Orte dämpfen, verdie: neu das größte Lob, denn ne geben Gewandtheit des Geistes und einen richtig cirtheileuden Verstand zu erkennen , wie ihn Tommaso diStefano, Giottino genannt, immerdar bei seinen Werken zeigte, die er in einer zarten Manier voll;