VI Vorrede des Herausgebers. dem ersten Theil einverleibt worden ist, glaubte ich füglich hinweglassen zu können. Vasari suchte da; mit die Lücke auszufüllen, die, wie er wohl fühlte, in seiner Einleitung .zu den Lebensbeschreibungen in Hinsicht auf die Geschichte antiker Kunst geblieben war; da jedoch Adriani7s Brief wenig mehr als eine Zusammenstellung der Nachrichten des Plinius ist, und Von dem jetzigen Standpunkte der Alterthums: kunde betrachtet, zahlreiche Erörterungen und Er: gänzungen nöthig gemacht hätte, so hielt ich es für zweckmäßig, diese der neuern Kunsigeschichte fremden Gegenstände dem Studium des Lesers aus bessern Quellen zu überlassen. Deßhalb ist auch in der Einleitung zu den Lebensbeschreibungeu das was die Kunst desAlterthums betrifft, ohne erläusternde oder berichtigende Anmerkungen geblieben. Eben so füg: lieh wird die, nicht einmal von Vasari verfaßte, Be: schreibung des sApparats bei der Vermählunsg des Francesco von Medici mit Johanna von Oestreich wegbleiben können, obgleich sie Vasari selbst in der Ausgabe der Giunti als Anhang des Capitels über die Akasdsemiker, und vor seiner Lebensbeschreibnng, eingefügt hat. In der 1823 zu Florenz bei Audin erschienenen Duodezausgabe der Werke des Vasari cwelche bloß den Abdruck des Textes enthcältJ, sind am Schlusse der Lebensbeschreibungen auch die 1588 einzeln er; fchienensen Ragionamenti eder Gefpräche über seine