48 Thietkteiß. Thrymheim heißt die sechste, wo Thiafsi hauste, Jener mächtige Jote. Nun bewohnt Stadt, die scheue Göiterbraut, Des Vaters alte Beste. Die sechs folgenden Götterhallen zählen wir nur auf mit Angabe der Gottheit, welcher sie gehören: 7. Breidablick: Baldur. 8. Himinbiörg: HeimdalI. 9.Folk- wang: Freyja. 10. Glitnir: Forfeti. 11. Noatun: Niördr. 12. Landwidi: Widar. So heißt es Grimm?-mal 12-17: Die siebente ist Breidablirk: da hat Baldur sich Die Halle erhöht In jener Gegend, wo ich der Greuel Die wenigsten lauschcn weiß. Himinbiörg ist die achte, wo Heimdall soll Der Weihestatt walten. Da trinkt der Wächter der Götter in wonnigem Hause Selig den süßen Meth. Fol kwang ist die neunte: da hat Freyja Gewalt Die Siye zu ordnen im Saal. Der Walftatt Hälfte hat sie täglich zu wählen; Odin hat die andre Hälfte. Glitnir ist die zehnte; auf goldnen Säulen ruht Des Saales Silberdach. Da thront Forfeti den langen Tag und skh1ishtet einen Streit. N.-)atun ist die eilfte: da hat Niördr Sich den Saal erbaut. Ohne Mein und Makel der Männerfürft Waltet hohen Hauses. Mit Gesträuch begrilnt sieh und hohem Gras Wild arg Landwidi. Da steigt der Sohn vom Sattel der Mähre Den Vater zu rächen bereit. Da diese zwölf Himmelsburgen oder Götterwohnungen weder die Stüh"le der zwölf richtenden und rathenden Götter sind, noch überhaupt den höchsten Gottheiten angehören, indem Tyr fehlt, und wenn die Auf- zählung erst mit Str. 5, begann, auch Th6r fehlen würde, dessen Saal Bilskirnir erst Str. 24 gelegentlich erwähnt, unter jenen zwölfen aber nicht mitgezählt wird, wie auch Frigg und ihr Pallast Fensal, den wir aus 1). 35 kennen, vergeszenlist, so möchte Finn Magnusens Ansicht, daß diese zwölf Gottheiten Monatsgötter seien, und ihre Hisnmelsburgen, die er