V V VW V Mitteln Allerhöchster Kabinetsorder vom l6. Januar 1842 wurde der künsti lerische Nachlaß des am 9. Oktober 184l zu Berlin verstorbenen ObersLandesi BausDirektors Carl Friedrich Schinkel, einschlicßlia3 der von ihm beseHenen Gipsabgüsse antiker Skulpturen, von den Erben für Rechnung des Staats ans gekauft und in den Räumen der BausAkademie, welche der Verstorbene selbst als Dienstwohnung inne gehabt, zu einer besonderen Sammlung unter dem Namen 22Schinkelsches Museumcc vereint, zu dessen Kurator der damalige Wirkliche Geheime ObersNegierungsrath und Direktor im Finanzministerium Cnachherige Wirkliche Geheime RathJ Peter Caspar Wilhelm Beuth bestellt ward, während der als Geheimer ObcrsBaurath verstorbene, damalige Obers Baurath S oller und der jetzige Geheime OberiBaurath, damalige Landbaumeister Salzenberg das Knstodenamt des Museu1ns übernahn1en, das vomiNovember 1844 ab dem Publikum geöffnet worden ist. Später wurden auf Grund der Allerhöchsten Kabinetsordre vom 30. Oktoi ber 1853 die von dem am 27. September desselben Jahres verstorbenen Wird lieben Geheimen Rathe Beuth hinterlasTenen Kunstgegenstände, bestehend aus Oelgemälden, Kupfers:ichen, Lithographieen, s5olzfchnitten, Skulptnren, Golds, Silbers, Elfenbeins und Glassachen um das Andenken dieses um die Vaters ländische Gewerbthätigkeit hochverdienten Mannes zu ehren und zugleich für seine langjährigen Freundschaftsbeziehungen zu Schinkel ein bleibendes öffentliches ZeUgniß abzulegen, gleichfalls für den Staat erworben 1md mit dem Schinkels Museum vereinigt, welches fortan den Namen BeuthsSchinkelsch es Mus seum führte. Da bisher nur ein einfaches JnventarisationssBerzeichniß der reichen Sammlung Schinkelfcher Kunstwerke vorhanden war, und dieses zwar zur Auss führung der regelmäßig wiederkehrenden Revifconen geniigte, aber nicht geeignet erschien, eine zum Studium erforderliche systematische Uebersicht des Schinkels Museums darznbicteu, und zugleich dem großen Publikum das Anschauen der zu