334 Aufopferung für Andere bei gefahrvollem Naturereigniß. 18 Zoll hoch, Z Fuß 4Z Zoll lang. Gouache. CJ1n Mai 1833.Ii Eine Wasserfluth giebt Gelegenheit, Motive der Theilnahme und der Aufs opferung in den verschiedensten Abstufungen zu erfinden. Ein schon sehr beschwertes Floß, ein Pferd, woran sich Zwei halten, eine Mutter, die ihr Kind auf einen Baum zu ziehen sucht, sind eben so viele Fälle zweifelhafter Rettung. Das Haupts 1notiv aber bietet ein Nachen dar, dessen geliebten Inhalt, die Seinigen, ein Jüngs ling mit der äußersten Anstrengung an das Land gebracht hat, so daß, da et den Zweck erreicht sieht, ihn die Kräfte verlassen, und er ohntncichtig zusammensinkt. Seine gerettete Geliebte ist von diesem Anblick auf das Heftigste ergriffen; seine Mutter denkt nur daran, ihren Sciugling zu retten, indem sie ihn einer andern Frau am Lande zureicht. Am Ufer zwei Liebende, die, ßchnach überstandener Ges fah: unerwartet wiederßndend, einander in die Arme fallen, und eine knieende Mutter, welche für die Rettung ihres Kindes neben sich dem Höchsten dankt. Auf einein Hügel ein Alter, der knieend die Arme zum Himmel erhebt und für die Rettung derer fleht, welche noch in Gefahr schweben , endlich ein Mädchen, sich in Trauer um die Vetlorenen oerhüllend. Am Himmel Gewitter und zuckende Blihe. Aufopferung für Andere in Abwehr menschlicher Rohheit. 18 Zoll hoch, 3 Fuß 4Z Zoll lang. Gouache. CJn1 April 1834.J Eine wilde, auf muthigeu Pferden eiuherstürmende Horde ist am frühen Morgen plöhlich in friedliche Wohnungen eingebrochen nnd hat, wie ein brennendes Gebäude in der Entfernung zeigt, schon arg gehaust. Die Männer und Jünglinge eines Hauses, welchem ein ähnliches Loos zugedacht ist, können, unbekleidet übers rascht, kaum zu den Waffen greifen, um sich zur Wehr zu stellen; dennoch sind He, ihre Schilde rückwärts vor ihre hiilfiosen Frauen und Kinder haltend, nur darauf bedacht, diese zu schirmen, und geben ihre nackten Leiber dem Stoße der Feinde preis. Einer von ihnen ist bereits ein Opfer geworden. In Frauen und Kindern malt sich Angst und Schrecken. Ein Hirt sucht mit seiner Schaafheerde dein Vers derben zu entrinnen, doch schon eilt auch, von einem schönen Mädchen bemerkt, den hart Bedrängten von der andern Seite eine riistige Neiterschaar zu Hülfe, um den 1lnthaten der Barbaren ein Ziel zu sehen. Das Augenblickliche des wilden Heraus stürmens und der raschen Abwehr ist in diesem Bilde unvergleichlich ausgedrückt. H Eine histo.rische Compoßtion1, die Bewasfni1ng zu den Befreiungskriegen darstellend, ; z;1gzäFH Zoll z1lngF,Ll4H fZdoll hoch, Ccie3tFin;, in schwarzer Kreide ausgefuhrt. in z1mmer. u e1nwan gezogen. Pendant zum Borhergehenden, die siegreiche Heimkehr und Siegesfeier; von gleicher Größe und in gleicher Art behandelt. Unvollendet, jetzt unter Glas und Rahmen. C1814.ZJ Im Eckzimmer. Der Figurenskhn1uck an der vorderen Seite der Nicolaikirche zu Potsdam, unteres ae tm en1en; gro e a te r te us: m u knien te zcguren In Bleiflift ausgeführt. CDie ,übrigen auf die Nicolaikirche bezüglichen Zeichnungen befinden f1ch in der Mappe IxXlV.: Nr. 1sss18 s. oben S. 277.278.J Eine Federzeichnung auf Stein, im Jahrse 1818 anggeIigt, bei der ersten Eins führung des Steindrueks in Berlin für Jerrn .J. e er Königlichen Geheimen Oberi.5ofbuchdrucker, darstellend eine Baumgruppe vor einer, Kirche im mittelalte1ss lichen Sitzt. Der Slein.ist in einem braunen .FZolztahmen eingefaßt Cl Fuß 7 Zoll 1 H llb it. Eckimns. DeFv1isEtio1i Jud derr3;Zer J;21urmcii9aisse,1 von Spontini. Opferseenc bei Sonnens aufgang inENersken Akt. In Wafserfarben. CUnter Glas nnd Rahmen.J Auges fertigt im ai 1822. II Die Besä;reibang der Compofitionen zu den Fusan in de: Vorhalle des Museum habe ich theils den eigenen Unterschriften Schinkel7s unter feinen Turnus, theils Wangen a. a. O. S. Z85sZ92, theils Fs Kasten: a. a. O. S. 115 ss,119 entnommen.