Malerei. Die 145 hier im Monument fortzudauern, mehr verdient als fie.1 hatte dieser Papst und keine Z. Die Malerei. Die sixtinischen Deckengemälde Michel Angelo7s. Das jüngste Gericht. Rafael. Seine Gemälde in den Stanzen des Vatican. Glücklicher als die Sculptur entfaltete sich die Malerei der Jtaliener, die vollkommenste Blüte ihres Nationalgeistes. Auch wenn dieses Volk nichts mehr producirt hätte, als die glänzende Pracht seiner Malerschulen, so würde das allein hingereicht haben, ihm die geistige Unsterblichkeit zu sichern. Nichts Störendes läßt sich in der Entwicklung der italieni: schen Malerei entdecken, sondern sie bietet das Schauspiel des organischen Wachstums einer Pflanze dar, für deren Gedeihen jede Bedingung gegeben ist. Alle Bildungsstoffe der Zeit nahm diese gefiigigste der Künste begierig in sich auf. Sie ruhte stets auf dem Grunde der Religion, aus welcher sie ihr innres Leben zog, aber sie verschloß sich zuletzt nicht dem Einfluß des classischen Heidentums. Was für die antike Religion die Scu1ptur, das war für die chkistliche in noch höherem Grade die Malerei: die intimste Lieblingskunst, die auserkorne Jnterpretin der Mhsterien und ihr mächtigstes Organ. Das große Capitel, welches sie in der Geschichte der Cultur einnimmt, ist gerade deshalb von so hohem Reiz, weil sie für die ganze Dogmengeschichte der Menschheit, für die innerlichsten Begriffe und Empfindungen der Zeitalter IJulius II. wurde in der Capella Sixtina begraben, welche Sixtus 1V. im S. Peter erbaut hatte, und wo auch er beftattet lag. Julius gab ihr den Namen Julia. Siehe seine Balle A. 1513 zu Gunsten der dortigen Sängerschule CBul1ar. Vat. Il. 350J. Paul 111. ließ sie abtragen, und die Gräber von S,ixtus IV. und Jul. II. in die Capelle des Sacraments bringen. Gkegp:pvias, Geschichte de: Stadt Rom. via. 10