C Vicrtes Capitel. 1. Robert bekriegt den Kaiser. Der Gegenpapst findet wenig Anerkenn11ug. Ludwig in der Campagna. Seine Rückkehr von Tipoli. Mißstimmung in Rom. Abzug des Kaisers. Restauration des piipstlichen Regiments in Rom. Weitere Unternehmungen Ludwig7s. Tod Castruecio7s. Der Kaiser in Pisa; in der Lombardei. Seine Rückkehr nach Deutschland. Sieg des Papste; und der G11elfen. Der Gegenpapst unterwirft sich. Die Eroberung Neapels war Ludwig7s eigentliche Auf: gabe und der praktische Sinn seines Romzugs, denn sie würde ihn unfehlbar zum Gebieter Jtaliens,D und den Mi: noritenmönch wahrscheinlich zu einem Papst im verlassenen S. Peter gemacht haben. Der Plan dazu beschäftigte ihn lebhaft; aber die Entfernung Castruccio9s, der Mangel an Hülfsmitteln, und die Saumseligkeit seiner Bundesgenossen hinderten seine Ausführung. Der König Robert forderte den Kaiser gleich nach der Erhebung des Gegenpapsts heraus, indem er seine Tut en J mit dem Willen Johann1s XXI1. , in die Campagna einrücken ließ. Seine Galeeren drangen in den Tiber bis S. Paul; ein Heerhaufe LudwigYs ward von Ostia zuritckgeschlagen ; dies machte den ubelften Eindruck in der Stadt. Am 17. Mai zog der Kaiser nach Tivoli, nur auf vier Tage und zu einem leeren Gepränge, da er den Römern ein pomphaftes Krönungsschauspiel geben wollte. Schon am Pfingsttage kehrte er zurück, nächtigte bei S. Lorenzo, ließ sich festlich einholen, und zog durch das bekränzte Rom nach