Zwcites Capitel. I: Heinrich nnd Friedrich Von Sicilien. Die Römer halten ihren Kaiser in der Stadt fest. Erftiirmung des Grabmals der Cäcilia Metella. Johann Savigny, Capitän des römischen Volkes. Der Kaiser in Tivoli. Ankunft der Briefe des Papste. Dessen Forderungen an den Kaiser. Heinrich vers wahrt die imperatorisGeu Rechte. Wafsenstillstand in Rom. Abzug des Kaisers. Trog seiner Ohnmacht erhob sich Heinrich VII. unter der Krone zum vollen Bewußtsein der kaiserlichen Majestät; denn diese war nach langer Unterbrechung erst durch ihn hergestellt. Seine ghibellinischen Ansichten über den gött: lichen Ursprung der Reichsgewalt bewiesen den Guelfen, daß die Restauration des Kaisertums dieselben Kämpfe erzeugen werde, welche man durch den Sturz der Hohenstaufen be: seitigt glaubte.1 Es ist zweifellos, daß Heinrich VII. mit stärkeren Verbündeten einen veralteten Zustand erneuert, und Italien in eine vergangene Epoche zurückgedrängt haben würde. Denn dies lag im Princip des Reichs, welches er vertrat. Der Widerstand der Guelfen in Rom, in Tos: cana, in der Romagna und der abtrünnigen Lombardei, die 1 Siehe das Doc1m1ent Magnus D0minus Man. Germ. IV. 535. DZnuiges II. 52. Nach der Krönung gab Heinrich feinem Siegel die Umschrift: Ego 0orona1sum 0orona Llundique Caput C0nijrm0 Prjncipi P0testat,em Sjbjq11e subjici0 Civitates Gentiumque Natjones. Tueantur Aqui1ne G1oriam Meam Hacke Roma. OeTens schlage: Erläuterte Staatsgeschichte p. 57. Barthold II. p. 22.