Sicben4tcs Capitcl. 1. Die Wissenschaft im Xlll. Jahrhundert. Gelehrte Papste und Cardii näle. Uncultur Rom7s. Römer s1udiren in Paris und Bologna. Keine Univers1tiit in Rom. Die Päpstliche Palastsihule. Jnuocenz IV. befiehlt die Stiftung einer Reeht8schule. Die Decretalensammlungen. Herrschaft des Rechtsstudiums im XllI. Jahrhundert. Die Statuten der Eommunen. Carl von Anjou befiehlt die Gründung einer Universität in Rom. Urban IV. Thomas von Aq:1ino, BonaVentura. Römer als Professoren in Paris. Bonisaeins V1Il., der wahre Griinder der Römisä;en Universität. Im XIII. Jahrhundert überwand das Wissen die Var: barei, und erschien bereits in bedeutender Gestalt. Die Menschheit überhaupt hat selten so heiße Kämpfe um hohe und wirkliche Gitter geführt, und eine so ernsthafte Geistes: arbeit verrichtet. Jtalien nahm einen neuen Aufschwung. Mitten im Waffenlärm der Factionen, unter fast täglichen Staatsumwälzungen, unter den Excommunicationen der Päpste,s sammelten hier Rechtslehrer, Philosophen, Dichter und Künstler zahlreiche Schüler um sich her. Die Summe der Intelligenz jenes Jahrhunderts stellte sich schon in ihm, oder im Anfang des folgenden in bleibenden Culturresultaten dar. Ihre Reihe bezeichnen: das GeseHbuch Friedrichs II.; die Statuten der Städte; die Decretalensammlungen der Papste; .die Arbeiten der großen Juristen Accursius, Odofredus und Wilhelm Durante; die ,,Smnma7i des Scholastikers Thomas