Zwcitcs Capitcl. 1. MärsChe Manfred7s ins RsmifGe. Erster kindlicher Zusammenftoß. Klägliche Lage Carl7s in Rom. Das provenc;alische Landheer zieht durch Italien und rückt in Rom ein. Carl im S. Peter zum König Siciliens gekrönt. Der Einzng Carlis in Rom hatte Manfred in tiefe Bestiirznng versetzt. Er mußte nun versuchen, den Feind in der Stadt zu erdriicken, ehe noch fein Landheer eintraf. Ein solches Unternehmen war schwierig, und mit Apuliern und Saracenen kaum ausführbar. Der Abfall mancher Ghi: belIinen zeigte ihm, daß er sich auch .auf diese Partei nicht verlassen konnte; denn Ostia und Civitavecchia wurden Carl, ausgeliefert, und selbst Petrus von Vico, bisher das thätigste Haupt der GhibelIinen im römischen Tuscien, ging ins Lager des Feindes.1 Manfred beschloß einen Marsch in das rö: mische Gebiet; in der Hoffnung Carl herauszulocken, rückte er im Juli mit seinen Saracenen bis Cellä vor, und die beiden Gegner oder ihre Truppen gerieten zum ersten Mal in den Bergen von Tivoli aus der valerifchen Straße in Kampf. Der Versuch, in jene Stadt einzudringen, schlug 1 Ep. 90. Clemens schreibt davon dem Nector des Patri;noniums, Perugia, 11. Juli. Ohne Frage wurde Petrus dafür als Präfect an: erkannt.