StnY3 Lehusfürfteutün:er Heinrid;7s der 27 galt es auch alle anderen italienischen Provinzen zu gewinnen, welche einst unter den Carolingern den Kirchenstaat aus: gemacht hatten. Italien war in Folge der sicilianischen Erd: fthast Heinrichis V1. in eine riickgängige Bewegung geraten. .Die Verträge von Venedig und Constanz blieben ein Stachel im Herzen der staufischen Fürsten, welOe weder die von den Städten errungene Freiheit, noch das den Päpsten iiberlassene Dominium Temporale anerkennen wollten. Heinrich VI. hatte das Reichsprincip wieder aufgenommen, und Sicilien zur Grundlage seiner monarchischen Bestrebungen gemacht. Er hatte die italienische Nationalität, die in den Stadtgemeinden Unter dem Schuhe des Papsttums von Alexander IIl; er: wachsen war, durchbrochen, indem er das germanische Feudal: wesen in Jtalien wieder aufrichtete, und von einem Meer zum andern deutsche Lehnsfttrstentümer griindete, zum Teil aus den mathildischen Gütern, zum Teil aus Patrimonien des Kirchenstaats, den er als das hartnäckigste Hindernis; der Reichsherrschaft hatte vernichten wollen. Sein junger Bruder Philipp war von ihm zum Herzog von Toscana gemacht worden: sein Feldhauptmann Markwald mit dem Exarchat be: lieben; während Konrad von Uerslingen schon von früher: her als Herzog in Spoleto saß. So war Italien durch schwä: bifche Reichslehen zersprengt, in Zaum gehalten und mit dem Untergang seiner städtischen Demokratieen bedroht. Aber der planvolle Bau Heinrichs V1. zerfiel mit seinem Tode, und kaum gibt es ein auffallenderes Zeugniß von der Unhalt:. barkeit aller Fremdherrschaft, als den schnellen Sturz jener kaiserlichen Stiftungen. Sie sanken weniger. durch Waffen, als durch die Gewalt des nationalen Triebes, welchen der erste lombardische Unabhängigkeitskrieg erzeugt hatte. Das