Erftcs Capitcl. 1. Das Xlll. Jahrhundert. Das Reich, die Kirche, das Bürgertum, die Stadt Rom. Wahl Junocenz7 l1I. Das Haus Conti. Geldausteilung des kaum gewählten Papsts an die Römer. Seine Weihe und Krönung. Schilde; , rang des päpftlicheu Krön11ngsritte6 zur Beßtxnahme des Lateran. Nach dem heroischen Zeitalter der Jugend, nach der ritterlichen und religiösen Begeisterung des sXIl. Jahrhun: derts zeigt das xI11. Säculum die gereiftere Menschheit in männlicher und bewußter Kraft, in heißen Kämpfen um ihre bürgerliche Verfafsnng,.doch im Genuß eines reichen, durch Arbeit, Wissen nnd Künste veredelten Lebens. Das XIIl. Jahrhundert ist die Höhe des Mittelalters, auf welcher die Kirche in ihrer glänzendsten Machtgestalt triumfirt, nnd das alte germanische Reich mit den Hohenstaufen aus der Ge: schichte Abschied nimmt, um selbständigen Nationalstaaten und der. Nationalcultnr den Weg frei zu lassen. Das Reich feste noch mit einer legten riesigen Anstrengung unter Friedrich Il. den Kampf um seine legitime Existenz gegen zwei Zeitrichtungen fort, deren vereinigter Gewalt es er: liegen mußte. bekä1npfte die 1veltbeherrschende Macht der Kirche und des PapsttunIs, und dieses verbiindete sich, wie in der zweiten Hälfte des XII. Jahrhunderts, mit den italieni: schen Demokratieen, welche das ger1nanische Fendalsystem,