452 Wertes VuChs Siebentes Capitel. Angi1bert nach Rom gesandt. Rom bei.1 Zugleich forderte er Carl auf, einen seiner Großen abzuschicken, damit er vom römischen Volk den Eid der Treue und Untertänigkeit empfange ein unumftöß: licher Beweis, daß Leo den Frankeukönig als Qberherrn von Rom betrachtete.2 Carl schickte hierauf Angilbert, den Abt von S. Richar als Seudboten nach der Stadt. Er übergab ihm aus der hunnischen Beute einen reichen Schatz für S. Peter und be: fahl ihm mit Hadrian7s Nachfolger das schon vertragsmäßige Verhältnis; zur Kirche und zu Rom in dem ih1n oorge: schriebenen Sinne zu befestigen. Sein eignes Schreiben an Leo sprach sich über dies wichtige Verhältniß so aus: ,,Wir haben Angilbert alles aufgetragen, was uns wünschenswert oder auch nötig erschien, damit Jhrin wechselseitiger Ueber: einkunft bestimmen möget was zur Erhebung der heiligen Kirche Gottes, oder zur Dauer Eurer Ehre, oder zur Be: festigung unseres Patriciats von Euch als notwendig erachtet werden mag. Denn wie ich mit Eurem Vorgänger einen Vertrag heiliger Vaterschaft geschlossen habe, so wünsche ich auch das unverletzliche Bündnis; derselben Treue und Liebe mit euch zu sxhließen. Aus daß ich des apostolischen Segens Eurer Heiligkeit teilhaftig sei, und mit Gottes Willen der SiH der römischen Kirche durch unsere DeVotion verteidigt 4 Anna1. LaurissenS. ad Arm. 796: l,e0 m0x, at in 10c11m ejus successit, miSit legat0s cum m11neribus ad regem, claves etiam c0nfessi0nis S. Petri, et vexillum R0manae urbis eitlem djrexjt. Ebenso Regin0n. Ohren. Leid Ann. 796I, welches jene Annales: ab: schreibt; so AnnaI. Einhardj und der sie in Verse bringende P0eta sax0. Annal. Bertjnjani; Tiliani ad Ann. 796. L Rogavir us: a,ljquem de suis 0ptimatjbus R0mam mjtteret,