134 Trittes5 Buch. Fünftes Capitel. Heraclius fiel. Die Geschichte der Stadt unter diesem Papst beschränkt sich für uns auf den Von eines Oratorinms neben der lateranifchen TanfcapelIe, von der wir hier a1is3fnhrlich Das latera2 nifchc Bap: tif1erium. sprechen müssen. Das Baptifterium S. .J0l1a1mjs in Form: neben dem Lateran war ursprünglich die einzige Taufcapelle Rom7s, wo die Bischöfe am Ofterfonnabend zu taufen pflegten. diente zum Vorbild aller jener alten Baptisterien Jtalien7s, welche neben den Kirchen abgesondert stehn. Der Sage nach war es ans der.Vorkammer des Palasts, in welcher Constantin Voll Sylvefter getauft Voll Porphyr erbaut, und mit einem silbernen Taufbecken geschmückt worden. ist miß, daß Sixtug lll. die herrlichen acht Porphyrfäulen dort aufrichten ließ, die noch heute darin stehn, und wahrschei1i: lich, daß überhaupt der heutige achteckige Bau Her wurde nacl,1mals nur erhöhtJ von ihm herrührt.2 Später hatte HilaruS in demselben Baptifterium die zwei Oratorien des Täufers und noch bestehen. des Evangelisten Von ihren alten Johannes Mosaiken angelegt, welche hat sich ein Rest an der Decke des Oratoriums des Evangeliften erhalten: Vasen, Früchte, Vögel und Ornamente, noch heidnische11 Stils, der hier zum letztenmal sichtbar ist. Am Oratorium des Täufers find die brouzeuen Thüren much die ursprüng: 1 Anast. Vita S. Silvestri. Daß Constantin nicht von Sylvester getauft wurde, sondern erst am Ende seines Lebens von einem ariani: schen Bischof die Taufe empfing, wird dem Leser bekannt sein. T Anast. in Sixto1lI.: hie Weit in Ba,silica U0nsta11t. 0r11ame11s nun super tionten1, quod since ibi non Hat, i. es. episty1ja maks m0rea., et c0lnmnas porphyreticas erexit q11aS et versibuS exs ornavit. Diese Distichen liest man noch heute über den Säulen auf dem Architrav in neuer Schrift.