Rom Renaissance. glänzenden Denkmäler hier unten begraben. Hier erblickt man in den beiden ge: räumigen Marienkapellen Freskeureste und ZNosaikfragmente aus der zerstörten Baßlica, ein ganzes Heer voii Heiligenstatuen bevölkert die finsteren Korridore, lange Reihen von Reliefskulpturen zerstückelter Tabernakel und 2lltäre sind in die Wände des Rundganges eingemauert, der in weitem Bogen das 2lpostelgrab umschließt. Ja, was die Bildhauer der römischen Renaissance herrlichstes geleistet haben, liegt noch heute in der Nacht der vaticanischen Grotten verborgen, wohin schon Paul V. vor fast dreihundert Jahren alle die stummen Zeugen einer der glorreichsten und Verhängnis: vollsten Epochen der Papstgeschichte verbannt hat. Im rechten Schiff der sogenannten alten Grotten, die sich unter dem Z1Iittelschiff der , neuen Peterskirche hinziehen, ist ein Papst: Hi grab an das andere gereiht. Hier erhebt äs99V773 if f5,,.M3s ff sich nicht weit von den Riesengräbern Boni: , Y2;. sc Ei faz7 Vlll. uiid Pa11ls ll. der einfache Stein: :7 DE sarkophag von Nicolaus V., jenes hochßnnigen H is; und gelehrten Papstes, dessen kurze, glückliche O ge. XJT is ; es; Regierung man als das 21korgenrot der Renais: s ksls:ifEs sance bezeichnen kann s2lbb. U. Man be: Hi . ; trachtet nicht ohne tiefe Bewegung die fein s geschigittenec; Züge dieses :i;1i;rkwürk;igen TNc;ii: IN. : nes, er si in Jungen a ren as ein a er Z Tages ZIlagister seiii Brot verdiente, und von Stufe J H Hi zu Stufe eniporklimmend, endlich auf den Stuhl Petri erhoben, in kuhner Phantasie ein neues Rom erschuf, herrlicher noch in seiner Er: it scheinung, 1veltbedeutender noch durck seine F geistige Zl7acht und Würde, als das alte. Z. Lateran. Klofmhof. Nicolaus V. hat zuerst die zerstörende Hand Wappenembleni Nicolaus7 V. an die Basilica von St. Peter gelegt, der Bat zuerst von einem Riesendom geträumt, er as Zlpostelgrab umschließen sollte, und was erst einem Z1Tichelangelo gelungen ist, das hat schon Ceon Battista Alberti, der genialste Architekt der Frührenaissance, in seiner Seele bewegt. Niemand anders als 2lenea Silvio Piccoloniini, als Pius II. nicht minder berühmt in den 2lnnalen der Papstgeschichte wie Nicolaus selbst, hat die Grabschrift für dies Monument verfaßt, das wie alle übrigen zerstückelt ist und seines reichen Statuenschmuckes beraubt wurde. Hier preist der geistvolle Humanist den toten apt als den Begründer eines goldenen Zeitalters, er nennt ihn weiser als alle He 2;Ieisen, welche er um sich gesammelt hatte, er rühmt ihn als Wiederhersteller der Mauern, Kirchen und Paläste Roms uiid fordert endlich die Nachwelt auf, diesem heiligen Grabe Weihrauch zu streuen. Aber gerade die großartigsten Bau: Pläne Nicolaus7 V., der Neubau des vaticanischen Borgo, des päpstlichen Palastes und. der Peterskirche bleiben in der Grabschrift unerivähnt, vielleicht weil mit ihrer