Il1ogmatiker. Hkeptiker. .Mystiker. 525 oder er muß nach dem tel est notre dem plaisir einen willkürlichen Endpunkt setzen, oder er sieht sich genöthigt die Mangelhaftigkeit der Voraussetzungen und Lehrsäkze anzuerkennen. Was nun die Dogmatiker anbetrifst, so gingen sie mit Lust auf alle diese Dinge ein, insder Ueberzeugung daß durch fortgesetzte, angesirengte Geisiesarbeit4das Auge immer schärfer werde,sdas Erkennen und Begründen sieh immer weiter ausdehne, und Dinge oder objective Wahr: heiten sich ergreifen und beherrschen ließen, deren Daseyn die unphilosophische Menge nicht ahne, oder die sie mit flachem Spotte verhöhne. T Wo möglich mit noch mehr Schärfe und Künstlichkeit bewegten sich die Skeptiker in diesen Bahnen, jedoch nur, um die gefundenen Ergebnisse gegen einander aufzu: heben und die Leerheit des dogmatischen Beweisens zu er; weisen. Wo z. B. Thomass von 2lquino mit einem dog: matiscben Ueberschusse abschließt, läßt DunsiSeotus ge: wöhnlich Null mit Null aufgeben. Man sollte glauben, daß alle diese angeblichen SpiHs findigkeiten der Richtung der Mystiker ganz fremdartig, ja entgegengesetzt gewesen wären; und doch finden wir dies selben Fragen und Gegenstände der Forschung I. Nur was dort auf dem Wege des Verstandes, oder der spekulativen Vernunft begründet oder zerstört werden sollte, sieht hier in Verbindung mit Anschauung, Erleuchtung, Offenbarung, alIegorischer und myftiseher Deutung. , Nachdem ich so die Stellung und den Zusammenhang untergeordneter, scheinbar vereinzelter Fragen angedeutet habe, muß ich an einen anderen Gegensatz erinnern, von I Selbst beim heiligen Bonaventura CCommeut. in 1ibtos seinen. darum .l1. Dist. 19, 20, 24I finden wir Fragen erörtert wie die fol: genden: An dummes et ini;estina resukgant.2 As in ea1issione semis man iasstatu inaocentiuc wisset deloct,sI.ionis inteatio7 An qaot.ieI fuissent conjuncei, toties prolem genuisses1t steck