bei Arcis:surs Schacht sAuba 307 10 Uhr bei Arcis angekommen und hatte sich zu beiden Seiten der Chausfee nach Trohes aufgestellt, Auskundungstrupps weiter vorsendend. Ein anderer Theil französischer Reiterei, der den Pontontrain des Wittgensteintschen Corps als stolze Trophäe mit sich führte, war von Mery um diese Zeit noch nicht zurück. Das französische Fußvolk, am nördlichen Ufer die Aube aus: wärts marschirend, erreichte mit der SpiHe ebenfalls um 10 Uhr Arcis, ging durch und stellte sich in geringer Entfernung von der Stadt zu beiden Seiten der Chaussee nach Troyes auf, mit dem linken Flügel an das Dorf Grand:Torcy und die Nie: demng der Aube gelehnt. Es war zuerst nur das Corps von Ney Czwei Divisionen der jungen GardeJ, welches Vom Fuszvolk diese vorläufige Stellung nahm. Die Division Friant der alten Garde war noch zurück. Ney und Sebaftiani konnten zu: sammen kaum 8000 Mann stark sein. Diese geringe Macht war es, gegen welche Ich Fürst Schwarzenberg in Bewegung gesetzt hatte. . Der Kaiser Napoleon langte um I Uhr in Arius an. Er ließ sogleich den Marschall Neh und den General Sebastiani vor ßch bescheiden, um von ihnen das Nähere über den Stand der Verhältnisse zu erfahren. Beide Heerführer waren der An: ficht, daß das ganze Heer Schwarzenbergts gegen Arcis im An: marsche sei. Der Kaiser dagegen blieb dabei, Schwarzenberg setze den begonnenen Rückzug fort und mache nur Aufstellungen, um diesen zu verbergen. In dieser Ansicht wurde er noch durch den unrichtigen Rapport eines seiner Ordonnanz:Offiziere bestärkt. Er beschloß, in der eingenommenen Stellung zu bleiben und die Ankunft der Garde:Division Friant, so wie die des Corps von Oudinot zu erwarten, welches leHtere allein vom Heere Macdo: nald7s am heutigen Tage noch eintreffen konnte. Obgleich General Sebastiani sich vollkommen überzeugt hatte, daß das Heer SchwarzenbergIs sssich zu einem Angriff vorbereite, so schwieg ers EVEN sein Kaiser mit Heftigkeit es anders wollte, und er und MarschCU ,NeV VsVfügteU sich zu ihren Truppen. Kaum aber war Sebastiani bei seiner Reiterei auf dem rechten Flügel angekommen, als er mit verhängtem Zügel zum Kaiser nach Arcis zUtüskfpJSUgke, um ihm zu melden, es sei kein Augenblick zu verlieren, die Verbündeten rückten zum Angrisf vor. Aber auch diese bestimmte Versicherung 7konnte Napoleon nicht bewegen, dem furchtbaren Stoße auszuweichen, der ,fein Häuflein zekmaImeu mußte. E: blieb, obgleich die DTVIi7vU Friant sich der Stadt erst nahte und seine Reis 20V